Vorbericht zum Heimspiel der Ersten gegen Brukteria Rorup
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
GEGNER: Brukteria Rorup
ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion
ZUM SPIEL: Rechenspiele erübrigen sich. „Wenn wir daheim spielen, in unserm Wohnzimmer, dann müssen wir gewinnen. Auf eigenem Platz wollen wir jedesmal einen Dreier holen", verkündet Engin Yavuzaslan die Zielsetzung, „es kann ja nicht sein, dass sich der Gegner in unserm Stadion heimisch fühlt." Na klar kennt der Osterwicker Trainer den Gast Brukteria Rorup: „Eine robuste Mannschaft! Mein Kollege hat seine Jungs im Griff, sie marschieren gut."
Er stellt sich auf ein Kampfspiel ein. Benny Raabe wird fehlen und Keeper Jan-Simon Wilmer auch. Beide sind in Urlaubslaune.
ZITAT
„So schnell kann's gehen: 'Janni' hat im ersten Spiel nach seiner langen Verletzungspause direkt ein Gegentor kassiert - und schon ist er raus. Ich hab' ihn gleich in den Urlaub geschickt”
- Engin Yavuzaslan, Trainer beim A-Kreisligisten Westfalia Osterwick, begründet auf lustige Art und Weise das Fehlen von Keeper Jan-Simon Wilmer, der im sonnigen Süden weilt
Westfalia Osterwick setzt ein Zeichen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Der Chef höchstpersönlich hat sein Siegerteam schnell wieder geerdet. „Männer", sagte Engin Yavuzaslan noch in in der Kabine gleich nach dem 5:1-Sieg in Dülmen, „noch ist nicht alles Gold, was glänzt." Auch wenn der Ex-Bezirksligist Westfalia Osterwick weit deutlicher hätte gewinnen können, wie Yavuzaslan bemerkte, habe ihm nicht alles gefallen. Mit einer 2:0-Führung nach einem Treffer von Benjamin Raabe und einem Eigentor von Dennis Bresser waren die favorisierten Gäste in die Kabine gestiefelt.
„Aber nach der Pause sind wir anfangs nicht mehr in die Partie gekommen", kritisierte der Trainer seine Kadetten, „da war der Gegner aggressiver und galliger." Nachdem Dennis Bresser auf 1:2 verkürzt hatte, drängten die Hausherren auf den Ausgleich. Engin Yavuzaslan reagierte und nahm einige taktische Änderungen vor. Das reichte für einen 5:1-Erfolg dank drei Einschüssen von Banjamin Raabe, Timo Mevenkamp und Pascal Leipelt. „Wir wollten gleich ein Zeichen setzen", meinte Yavuszaslan gut gelaunt, „das ist uns mit diesem Ergebnis auch gelungen."
DJK Dülmen - Westfalia Osterwick 1:5; Tore: 0:1 Benjamin Raabe (9.), 0:2 Daniel Möller (21., ET), 1:2 Dennis Bresser (53.), 1:3 Benjamin Raabe (66.), 1:4 Timo Mevenkamp (78.), 1:5 Pascal Leipelt ( 83.)
Vorbericht zum Auswärtsspiel der Ersten Mannschaft bei DJK Dülmen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
GEGNER: DJK Dülmen
ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Sportzentrum Süd in Dülmen, Hülstener Straße
ZUM SPIEL: Endlich geht es los! Natürlich haben sie profitiert von der zusätzlichen spielfreien Woche, noch einmal gut gearbeitet im Training. „Jetzt wird es aber höchste Zeit", versichert Engin Yavuzaslan, dass sein Personal heiß auf den verspäteten Saisonstart ist. Und das müssen sie auch sein, denn bei der DJK Dülmen wird die Westfalia gleich ordentlich gefordert sein. „Ich erwarte einen tief stehenden und absolut motivierten Gegner, der über Konter kommt", betont der Spielertrainer, der die Dülmener beim 3:2-Auftaktsieg in Hochmoor selbst unter die Lupe genommen hat. „Das wird ganz sicher kein lockerer Ausflug!" Immerhin: Bis auf den urlaubenden Davide Recker sind alle Spieler an Bord. Und Yavuzaslan schwört sein Team darauf ein, 90 Minuten Powerfußball abzurufen. „Das wird ein ganz heißer Tanz", richtet er sich auf einen ungemütlichen Gegner ein. „Wir dürfen nicht ansatzweise arrogant sein."
Schwach begonnen, aber stark gesteigert
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Fußball: Westfalia setzt sich 3:1 in Appelhülsen durch
Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw). Verdient war der Sieg, auch wenn es fast eine halbe Stunde lang überhaupt nicht danach ausgesehen hatte. „Zu Beginn sind wir gegen einen starken Gegner überhaupt nicht ins Spiel gekommen", schüttelte Engin Yavuzaslan den Kopf. „Aber dann haben die Jungs richtig Gas gegeben," Belohnt wurde die Leistungssteigerung mit einem 3:1-Sieg bei Arminia Appelhülsen, mit dem Westfalia Osterwick den Einzug in Pokal-Achtelfinale auf Kreisebene geschafft hat.
Dabei musste der Spielertrainer seine Mannschaft gehörig durcheinanderwirbeln - aus disziplinarischen Gründen: „Einige Spieler haben sich nicht so vorbereitet, wie es sein muss", erklärte Yavuzaslan. „Das ärgert mich total, aber so sind wir eben nur mit einem kleinen Kader angetreten."
Die neuformierte Mannschaft, in der Torwart Jan-Simon Wilmer nach einem Jahr Verletzungspause sein Pflichtspiel-Comeback über 90 Minuten gab, hatte in der Anfangsphase große Probleme mit dem B-Ligisten, der völlig verdient durch Timo Zimmermann (22.) in Führung ging. „Dann haben wir die Ärmel hochgekrempelt", so der Trainer. Niklas Weßeling schloss nur vier Minuten später eine schöne Kombination mit dem Ausgleich ab. Daniel Richter bewies in
der 36. Minute seine Torgefährlichkeit und erzielte das 2:1 für die Osterwicker.
Nach dem Seitenwechsel ließen die Gäste Ball und Gegner laufen und legten in der 59. Minute erneut durch Richter das 1:3 nach. Dabei blieb es letztlich gegen eine Appelhülsener Mannschaft, die Engin Yavuzaslan in den höchsten Tönen lobte: „Ein sehr spielstarker und fairer Gegner, bei dem sich leider ein Spieler ohne Fremdeinwirkung schwer verletzt hat."
Arminia Appelhülsen Westfalia Osterwick l:3; Tore: 1:0 Timo Zimmermann (22.), 1:1 Niklas Weßeling (22.), l:2 und 1:3 Daniel Richter ( 43., 59.).
Arminia Appelhülsen trifft es doppelt hart
WN.de Von Marco Steinbrenner Appelhülsen - Niederlagen sind immer ärgerlich. Das Ausscheiden aus dem Kreispokal Ahaus/Coesfeld gegen Westfalia Osterwick traf Mannschaft und Trainer von Arminia Appelhülsen aber längst nicht so hart wie eine schwere Verletzung.
Ab der 70. Minute war das Zweitrundenspiel im DFB-Pokal des Kreises Münster zwischen den B-Liga-Kickern von Arminia Appelhülsen und dem A-Ligisten Westfalia Osterwick zur Nebensache geworden. Was war passiert? Im Anschluss an ein Kopfballduell kam Arminia-Leistungsträger Timo Zimmermann so unglücklich auf, dass sich der pfeilschnelle Mittelfeldspieler eine schwere Knöchelverletzung zuzog und direkt in das Krankenhaus gebracht werden musste.
„Das war das schlimmste, was uns passieren konnte“, sagte Arminia-Trainer Ingo Witschenbach. „Timo ist eine große Stütze in unserem kleinen Kader. Er wird uns wochenlang fehlen.“ Dass die Arminen nur eine Woche nach dem überraschenden 3:2-Erfolg gegen den Bezirksligisten SuS Olfen den Einzug in das Achtelfinale verpassten und Osterwick mit 1:3 (1:2) unterlagen, interessierte kaum noch. Ausgerechnet Timo Zimmermann war es, der die Platzherren nach einem mustergültigen Zuspiel von Marvin Gerson in Führung gebracht hatte (22.). Anschließend hätten Zimmermann sowie Timo Schwabe eigentlich erhöhen müssen, verfehlten das Ziel jedoch nur knapp. „Danach haben wir jedoch ein wenig den Faden verloren“, beobachtete Witschenbach und musste die Gegentreffer durch Niklas Weßeling (26.) und Daniel Richter (35.) notieren. Erneut Richter traf nach 59 Minuten zum 3:1-Endstand.
Westfalia jubelt zum zweiten Mal in Folge über den Getränke-Seifer-Cup
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung Mission erfüllt, Titel erfolgreich verteidigt: Mit dem 10:9 nach Elfmeterschießen gegen den Ortsrivalen SW Holtwick (wir berichteten) hat Westfalia Osterwick den Erfolg des Vorjahres wiederholt und den Getränke-Seifer-Cup der SG Coesfeld 06 für ein weiteren Jahr nach Rosendahl geholt. Nach regulärer Spielzeit hatte es 0:0 gestanden. Im Anschluss an das spannende Elfmeterschießen übergaben Johannes Seifer (2. v. r.) vom Sponsor Getränke Seifer aus Gescher und Heiner Eismann (links), Teamleiter Senioren bei der SG 09, Pokal und Siegerscheck an die Mannschaft von Engin Yavuzaslan (rechts). Foto: fw