Warnung vor einem angeschlagenen Gegner
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Westfalia Osterwick muss bei TSG Dülmen II ran
Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Spätschicht für Westfalia Osterwick! „Normalerweise macht die zweite Mannschaft immer das Vorspiel für die erste. Diesmal ist es merkwürdigerweise umgekehrt“, staunt Engin Yavuzaslan, „ich lass mich mal überraschen, wie die Formation aussieht.“ Er kann sich gut vorstellen, dass die Reserve von TSG Dülmen Verstärkung von oben bekommt. „Ich geh’ deshalb davon aus, dass uns das bisher schwierigste Spiel in dieser Saison bevorsteht.“
Die Dülmener haben zuletzt eine 0:6-Packung in Hochmoor kassiert. „Das ist der größte Mist, der passieren konnte“, meint Yavuzaslan und bedankt sich ausdrücklich bei seinem Trainerkollegen Frank Averesch: „Schön, dass bei seiner Truppe der Knoten geplatzt ist! Aber muss man denn gleich so übertreiben. Sechs Tore! Mannomann, unser Gegner wird Feuer und Galle spucken, um dieses Ergebnis wieder gutzumachen.“ Tobias Brauner, der Coach aus Dülmen, sprach bereits im Vorfeld von einer Trotzreaktion, die er von seinen arg gebeutelten Schützlingen erwartet.
Engin Yavuzaslan vergleicht das Treffen gegen TSG Dülmen II mit einer Wundertüte. „Da weiß vorher auch keiner, was drin steckt“, erzählt er, „die Frage ist auch, ob die Jungs, die normalerweise in der ‘Ersten’ spielen, prima gelaunt sind, wenn sie in der ‘Zweiten’ aushelfen müssen.“
Der Spielertrainer wird seine Elf ebenfalls umbauen. Gezwungenermaßen. Benjamin Raabe, Luis Lammers und Niklas Weßling fallen aus. Sie sind verletzt. Tobias Paschert und Sebastian Graute machen Urlaub. „Fünf sind weg“, rechnet er vor, „einer kehrt zurück: Unser ‘Bomber’ kann wieder spielen.“ Tobias Lanvers ist einsatzbereit. „Die, die bislang weniger Spielpraxis haben, können zeigen, wie heiß sie sind.
Anstoß: Sonntag, 17 Uhr, Dülmen, TSG-Stadion, Nebenplatz, Grenzweg 100
Westfalia ist nicht zu stoppen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Der Spitzenreiter zieht einsam seine Kreise! „Das 3:0 ist hochverdient", sagte Engin Yavuzaslan, Spielertrainer von Westfalia Osterwick, nach dem Heimsieg über die Reserve des SV Gescher, „aber ein Riesenkompliment an den Gegner, der in der ersten halben Stunde aggressiv und gallig zu Werke gegangen ist."
Dennoch sorgten Pascal Leipelt (25.) und „Doktor" Daniel Richter ( 32. ).für eine 2:0-Pausenführung. Per Strafstoß, den Julian Hessing verursacht hatte, gelang Yavuzaslan (82.) noch das 3:0. „Das war heute ein ruhiger Nachmittag", meinte er hinterher bestens gelaunt, und freute sich schon auf die Pizza, die ihm seine Ehefrau und seine Tochter im Erfolgsfall versprochen hatten.
„Wir haben einen hohen Aufwand betrieben, der leider nicht 'bezahlt' wurde", klagte Gäste-Coach Marco Streuff, „aus dem Spiel heraus haben wir nicht viel zugelassen. Dafür fielen die drei Gegentore zwei Mal nach ruhenden Bällen und durch einen Strafstoß." Auf der Gegenseite hätte der Referee auch einen Elfmeter geben können, weil Marius Upgang-Rotert festgehalten worden sei, wie Streuff anmerkte.
Westfalia Osterwick SV Gescher II 3:0: Tore: 1:0 Pascal Leipelt (25.), 2:0 Daniel Richter (32.), 3:0 Engin Yavuzaslan (82., FE)
Westfalia-Dämmerschoppen mit entführter Braut
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Vom Jäger zum Gejagten
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Westfalia Osterwick erklimmt mit 2:0-Sieg im Derby bei Turo Darfeld die Tabellenspitze
Allgemeine Zeitung -fw- Rosendahl. Bis gestern Nachmittag waren sie die Jäger, jetzt haben sich die Vorzeichen geändert. „Ab sofort sind wir die Gejagten“, lächelte Engin Yavuzaslan, der damit nicht das geringste Problem hat. Im Gegenteil! „Wir haben es so gewollt, und jetzt bin ich gespannt, wie die Jungs damit umgehen.“ Westfalia Osterwick an der Spitze der Kreisliga A, der 2:0-Auswärtssieg im Derby bei Turo Darfeld macht's möglich.
Der war allerdings nach zehn Minuten Hochglanz zum Auftakt das Produkt ganz harter Arbeit. „Das war der erste Gegner in dieser Saison, der uns wirklich alles abverlangt hat“, zollte der Westfalia-Spielertrainer den Darfeldern ein Riesenkompliment. „Die haben Charakter, Leidenschaft und Willen gezeigt.“ Dem wollte sein Kollege Markus Lindner nicht widersprechen, räumte aber ein, dass angesichts der vielen Ausfälle in der Offensive es nur selten vor dem Osterwicker Tor gebrannt hat. „Wir haben einen Mega-Aufwand betrieben“, urteilte er. „Aber vorne hat der letzte Tick gefehlt.“
Derby und Gipfeltreffen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung ROSENDAHL (fw). Spitzenspiel, Derby, schönes Wetter, viele Zuschauer - größer könnte die Vorfreude kaum sein. Turo Darfeld gegen Westfalia Osterwick, das prickelt immer. Diesmal aber ist es, wenn auch noch früh in der Saison, das Duell Erster gegen Zweiter. „Wir freuen uns darauf', versichert Markus Lindner. „Wir haben uns das erarbeitet und werden es genießen."
Dabei bleibt der Turo-Trainer fein auf dem Teppich. Die Tabellensituation ist eine schöne Momentaufnahme, mehr nicht. „Wir stehen ganz am Anfang unserer Entwicklung", betont Lindner. „Die Jungs werden nicht jede Woche an ihre Leistungsgrenze gehen können." Mit Westfalia Osterwick komme eine ganz starke Mannschaft auf sein Team zu, mit einer überragenden Achse um Timo Mevenkamp, Engin Yavuzaslan und Pascal Leipelt. Einstellen wird er sein Personal auf einen Gegner, der sehr früh attackiert - „und der natürlich absoluter Topfavorit ist."