Hochmoor geht in Osterwick baden
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung OSTERWICK/HOCHMOOR. Nach der 2:3-Pleite beim Schlusslicht Westfalia Osterwick II hatte er die Faxen dicke. „Die Saison ist gegessen", moserte Andreas Kersten, Trainer vom SuS Hochmoor gemeinsam mit Philipp Mathey, „wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen." Die Hausherren hatten seiner Mannschaft den Schneid abgekauft. „Ich habe nicht gesehen, dass unser Gegner Letzter ist", fügte er hinzu, „dass unsere Jungs Fußball spielen können, haben sie oft genug gezeigt. Doch das war heute gar nichts! Die Vorgaben wurden nicht umgesetzt, und vorne fehlte die Durchschlagskraft."
Tim Schlüter mit einem frühen Eigentor (14. Minute) und Pascal Leipelt (36.) sorgten für eine 2:0-Führung der Osterwicker. Jan Kröger ( 61.) dehnte den Vorsprung im zweiten Durchgang auf 3:0 aus. Dann erwachten die Gäste aus ihrer Lethargie. Malte Elkemann (76.) und Robin Schultewolter (82.) betrieben ein wenig Ergebniskosmetik. „Aber es reicht nicht, wenn du dich nur eine Viertelstunde reinhängst." In der nächsten Woche hat der Tabellenvierte der Kreisliga B frei. O-Ton Kersten: „Das ist auch gut so!" Richard Schüer, der Osterwicker Coach, war happy über die gelungene Vorstellung seines Personals und attestierte allen Beteiligten „eine starke Leistung". Den Dreier konnten sie auch prima gebrauchen. „Ein ganz, ganz wichtiger Sieg", freute sich Schüer.
Westfalia Osterwick II SuS Hochmoor 3:2; Tore: 1:0 Tim Schlüter ( 14., ET), 2:0 Pascal Leipelt (36.), 3:0 Jan Kröger (61.), 3:1 Malte Elkemann (76.), 3:2 Robin Schultewolter (82.)
Kaltstart nach der Winterpause
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Westfalia Osterwick und Schwarz-Weiß Holtwick freuen sich aufs Rosendahler Derby
Rosendahl (uh). Derby-Fieber in Rosendahl: Osterwick gegen Holtwick. „Schwarz auf weiß sieht das doch ganz positiv aus: Wir sind Zweiter und die Holtwicker knapp dahinter Vierter“, sagt Westfalia-Trainer Engin Yavuzaslan und schaut dabei aufs Tabellenbild, „beide Mannschaften sind schlecht gestartet, haben aber rechtzeitig die Kurve gekriegt.“
Die Situation in Holtwick schätzt er dabei deutlich brisanter ein. „Es ist ja bekannt, dass dort überall die Heckenschützen lauern. in Osterwick kann man viel, viel ruhiger arbeiten. Kompliment an Ahmed und ‘Jojo’, dass sie das Ding gewuppt haben.“
„Ich muss erst mal meinen Hals-, Nasen-, Ohrenarzt fragen, ob ich mit dem Knie überhaupt spielen darf.”
Engin Yavuzaslan, Spielertrainer von Westfalia Osterwick, hat seinen Innenbandriss noch nicht hundertprozentig auskuriert
Hochmoor gastiert in Osterwick
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung HOCHMOOR. Andreas Kersten lässt sich nicht blenden. „Von der Papierform her ist das eine einfache Aufgabe", erklärt der Trainer von SuS Hochmoor, der diesen Job gemeinsam mit Philipp Mathey ausübt, „aber das ist ein Trugschluss." Er kennt die Reserve von Westfalia Osterwick, momentan Vorletzter in der Kreisliga B.
„Ich habe die Mannschaft sehr viel stärker in Erinnerung." Das Hinspiel wurde deutlich gewonnen. „Da waren wir auch besser drauf", so Kersten, „beim 2:2 gegen die SG Coesfeld III haben wir vorwiegend lange Bälle gespielt. Da hätten wir ruhiger bleiben müssen. Immer dann, wenn wir vernünftig Fußball gespielt haben, wurde es gefährlich." Mit Hektik sei kein Blumenpott zu holen. Kersten selbst verzichtet auf seinen Einsatz. Ihm fehlt noch die Fitness. Yannick Munke fällt ebenfalls aus. Hinter Tim Schlüter steht ein Fragezeichen.
Anstoß: Sonntag, 13 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion, Kunstrasen
Oberliga-Erfahrung im Titelrennen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Fußball: Westfalia reagiert auf Verletzung von Florian Prause und verstärkt sich mit Dennis Grüger
Allgemeine Zeitung von Frank Wittenberg Osterwick. Als ihn der Anruf auf dem Weg in den Skiurlaub erreichte, hielt es es für einen Scherz. Dann aber merkte Dennis Grüger schnell, dass es seinem Gesprächspartner in der Leitung sehr ernst war – und der 36-Jährige ließ sich von Engin Yavuzaslan schnell überzeugen. „Die Situation reizt mich“, lächelt der ehemalige Oberliga-Torwart, der kurzerhand aus dem „Ruhestand“ zurückkehrt und Westfalia Osterwick in der Rückrunde im Titelkampf der Kreisliga A unterstützen wird.
Sie kennen sich aus vielen Duellen gegeneinander – und haben auch ein Jahr gemeinsam für den SV Zweckel in der Oberliga gespielt. „Als wir handeln mussten, kam mir Dennis gleich in den Sinn“, erzählt der Westfalia-Spielertrainer. Eine Fingerverletzung von Stammkeeper Florian Prause, zugezogen beim Aufwärmen vor dem Testspiel gegen Vorwärts Wettringen, trieb Yavuzaslan kurzzeitig den Schweiß auf die Stirn. „Ein Bänderriss, auch die Kapsel scheint betroffen“, berichtet er über seinen jungen Schnapper. „Flo wird einige Wochen ausfallen.“
Mit dem Anruf bei seinem alten Weggefährten zauberte Engin Yavuzaslan eine prima Lösung aus dem Hut. „Damit haben wir einen ganz erfahrenen Torwart für unsere junge Mannschaft“, freut er sich über die Zusage. „Von ihm können auch unsere jungen Torhüter noch viel lernen.“ Denn Grüger hat eine bewegte Torwart-Laufbahn hinter sich: Mit Arminia Bielefeld II schaffte er 2004 den Aufstieg in die Regionalliga, damals noch die dritthöchste Spielklasse – und das ausgerechnet drei Zähler vor dem VfL Bochum II mit Engin Yavuzaslan, den die Bielefelder am letzten Spieltag noch vom Sockel stießen. In der Folge stand Grüger unter anderem beim SC Paderborn II, dem FC Gütersloh und dem VfB Hüls zwischen den Pfosten, schaffte mit dem SV Zweckel drei Aufstiege in Folge bis in die Oberliga. Zuletzt spielte er für den Landesligisten FSV Duisburg, ehe er seine Karriere beendete. „Jetzt war ich noch bei den Traditionsmannschaften des VfL Bochum und RW Essen dabei“, erzählt Grüger, der mittlerweile in Elte bei Rheine wohnt. „Ich fühle mich noch fit!“
Das muss er auch sein, denn gleich zur Premiere am kommenden Sonntag kommt eine echte Aufgabe auf ihn zu: Spitzenspiel und Ortsderby auf eigenem Platz gegen SW Holtwick! Solche Herausforderungen liebt Dennis Grüger, mit dem sich die Osterwicker übrigens einen wahren Aufstiegsexperten geangelt haben: Schon acht Mal hat er mit seinen Mannschaften das Kunststück vollbracht – und der 36-Jährige hätte nichts dagegen, wenn mit der Westfalia Nummer neun folgt. „Ich weiß, wie wichtig es Engin ist, sich im Sommer mit dem Aufstieg aus Osterwick zu verabschieden“, lächelt Grüger. „Dazu will ich gerne beitragen.“
Absage Auswärtsspiel der Ersten Mannschaft
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Engin Yavuzaslan ist alles andere als begeistert, dass das Meisterschaftsspiel beim Tabellensiebten SuS Legden erneut abgeblasen wurde. Wie erwartet hat die Gemeinde Legden das Dahliendorf-Stadion komplett für den Spielbetrieb gesperrt.
„Schade", bedauert der Osterwicker Trainer die erneute Absage, „wir wären gern im Rhythmus geblieben." Seine Schützlinge hätten sich auf diese Partie gefreut, fügt er hinzu.
„Dafür starten wir dann nächste Woche mit einem Derby", denkt Yavuzaslan bereits an die Begegnung gegen den Ortsrivalen Schwarz-Weiß Holtwick, „dieses Spiel wird garantiert stattfinden." Osterwick hat ja einen Kunstrasen, Legden leider nicht.