Osterwick schießt Gescher vom Feld
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung OSTERWICK/GESCHER. Nach dem glatten Sieg über die Reserve vom SV Gescher hatte der Osterwicker Spielertrainer den Schalk im Nacken. „5:0 gewonnen, fünf Tore Engin", tönte Yavuzaslams Stimme aus dem Handy, „hört sich doch gut an." Das Ergebnis stimmte, doch die Tore gingen auf das Konto von Luis Lammers. (2), Johannes Sicking (2) und Tobias Lanvers. „Mit der Leistung in der ersten Halbzeit war ich gar nicht einverstanden", moserte der Chef auf dem Platz, „nach dem Seitenwechsel haben wir einen Gang hochgeschaltet und unsere Chancen eiskalt verwertet", erklärte er, „ein großes Kompliment auch an Gescher, die von Anfang bis Ende wie die Löwen gekämpft haben." Doch der Ertrag blieb ihnen versagt. „Die defensive Grundordnung war bis zur Pause recht gut" berichtete Coach Marco Streuff, „das 0:1 spielte dem Gegner in die Karten, nach dem 0:2 zum psychologisch falschen Zeitpunkt gingen bei uns die Köpfe runter." Zwei Möglichkeiten durch Kapitän Alex Höing wurden nicht genutzt.
| Westfalia Osterwick - SV Gescher II 5:0; Tore: 1:0 Luis Lammers (38.), 2:0, 3:0 Johannes Sicking (47., 65.), 4:0 Luis Lammers (73.), 5:0 Tobias Lanfers (80.)
Vorbericht zum Heimspiel der Ersten gegen SV Gescher II
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
GEGNER: SV Gescher II
ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion, Naturrasen
ZUM SPIEL: Die Abteilung Attacke schiebt Extraschichten. „Wir sind in der richtigen Spur und schießen wieder Tore", freut sich Spielertrainer Engin Yavuzaslan vorm Heimspiel gegen die Reserve des SV Ge-scher, „manchmal hatte ich fast den Eindruck, als hätten wir Angst vor der gegnerischen Bude." Mit Gescher II kommt nicht gerade der Lieblingsgegner der Osterwicker. „Die unbequemste Mannschaft der Liga, die uns überhaupt nicht liegt", sagt Yavuzaslan, „ein galliger Gegner, der momentan mit dem Rücken zur Wand steht. Das wird mega-schwer!"
Vorbericht SV Gescher II
ZUM SPIEL: Der Aufschwung in Osterwick passt ihm gar nicht. „Der Gegner hat zum falschen Zeitpunkt sein Formtief überwunden", stellt Marco Streuff fest, „und will jetzt zeigen, dass die Konkurrenz wachsam sein muss." Deshalb fordert der Trainer des SV Gescher II von seiner Mannschaft ein Höchstmaß an Disziplin, Kampfgeist, Laufbereitschaft und geistiger Frische. „Wir werden die Grundtugenden abrufen." Personell muss Streuff auch einige Probleme lösen. „Ich habe definitiv acht Ausfälle und lass mich überraschen, wen ich überhaupt aufstellen kann", fügt er hinzu, „die letzten aufrechten Krieger müssen ihre Kräfte bündeln."
Westfalia kommt mächtig ins Rollen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung COESFELD/OSTERWICK (fw). Als die Osterwicker ins Rollen kaum, gab es kein Halten mehr. „Bis zum 0:l haben wir es ihnen sehr schwer gemacht", war Ralf Tendiek mit den ersten 25 Minuten zufrieden. „Dann haben wir aber in der Höhe verdient verloren." Diese Niederlage fiel für die DJK-VBRS II mit 0:7 ordentlich aus.
Die sieben Tore machten Westfalia-Spielertrainer Engin Yavuzaslan Spaß, ebenso aber der Auftritt seines Personals. „Mental war das nach dem tollen Pokalsieg gegen die erste DJK-Mannschaft sehr schwierig", gab er zu. „Aber die Jungs haben die Motivation hochgehalten und dreckige Meter gemacht." Timo Mevenkamp brach in der 24. Minute den Bann. Florian Richters erhöhte nach Mevenkamp - Vorarbeit, Tobias Paschert besorgte per Kopf nach einer Ecke das 0:3. „Dabei hatten wir genau das alles vorher besprochen", ärgerte sich Tendiek, dass seine Warnungen offenbar ungehört blieben. Richters, Tobias Lanfers und Luis Lammers (2) legten zum 0:7 nach und stimmten Yavuszaslan zufrieden: „Gute Einstellung, aber sonst hätte ich nach dem Spiel trainieren lassen."
| DJK Coesfeld-VBRS II Westf. Osterwick 0:7; Tore: 0:1 Timo Mevenkamp (24.), 0:2 Florian Richters ( 30.), 0:3 Tobias Paschert ( 41.), 0:4 Florian Richters ( 51.), 0:5 Luis Lammers ( 57.), 0:6 Tobias Lanfers ( 73.), 0:7 Luis Lammers ( 82.).
Westfalia belohnt sich spät
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Fußball: 4:1-Erfolg nach Verlängerung gegen den Landesligisten DJK Coesfeld-VBRS
Allgemeine Zeitung -fw- OSTERWICK/COESFELD. Einen Vorwurf machte Engin Yavuzaslan seinem Personal dann doch. „Dass wir über 120 Minuten gehen mussten, ärgert mich etwas", stellte der Westfalia-Spielertrainer fest, musste aber dabei ein wenig grinsen. Viel zu stolz war er, um seine Mannschaft wirklich kritisieren zu wollen. Einen starken Auftritt hatten die Osterwicker gestern Abend hingelegt, sich spät belohnt, das aber umso eindrucksvoller: Mit einem 4:1 nach Verlängerung warf der A-Ligist die favorisierte DJK Coesfeld-VBRS aus dem Pokal.
Diese zwei Klassen Unterschied machten sich zu keiner Zeit bemerkbar, im Gegenteil. „Der Gegner war über 120 Minuten galliger auf den Sieg", sprach Sebastian Scheinig von einem verdienten Erfolg der Osterwicker. Vielleicht zu hoch, letztlich aber auch das Resultat eines wenig geschlossenen Auftritts des Landesligisten. „Wir haben uns als Mannschaft nicht gut präsentiert", gab der Trainer zu. „Jeder kocht sein eigenes Süppchen."
Kaum Torszenen gab es in der ersten Halbzeit, in der die Coesfelder versuchten, den Gegner früh zu attackieren. Das gelang aber höchst selten. „Wir haben kaum Zugriff bekommen", erklärte Scheinig - immer wieder gelang es der Westfalia, sich mit spielerischen Mitteln zu befreien.
Nach der Pause nahm das Übergewicht der Gastgeber immer mehr zu, und das teilweise mit großen Chancen: Einen Schlenzer von Luis Lammers wehrte DJK-Torwart Jannik Rafael stark ab (49.), auch Florian Richters per Kopf ( 74.) und Tobias Lanfers im Fallen aus fünf Metern (81.) verfehlten den Kästen knapp. Verlängerung war angesagt!
Und die kam der Westfalia entgegen. „Wir waren von der Fitness her, aber auch taktisch die bessere Mannschaft", urteilte Yavuzaslan. Hinzu kam eine gelb-rote Karte gegen Dusan Temelkov - in Unterzahl brach die DJK-VBRS dann auseinander. Luis Lammers fand nach Vorarbeit von Hannes Grams und Florian Richters den Dosenöffner (96.), Tobias Lanfers legte das 2:0 nach (103.). Damit nicht genug: Florian Richters erhöhte nach einer feinen Einzelleistung mit einem satten Schuss ins kurze Eck auf 3:0 (110.), dann sorgte Timo Mevenkamp mit einem Strahl in den Winkel für das Tor des Tages (117.). Der Ehrentreffer von Aleksander Temelkov aus 30 Metern war nur noch Makulatur. „Zu hoch, aber nicht unverdient", benannte Sebastian Scheinig die Niederlage. Und sein Trainerkollege Engin Yavuzaslan sah sich wieder einmal bestätigt: „Gegen höherklassige Mannschaften spielen wir einfach noch besser."
| Westfalia Osterwick - DJK Coesfeld-VBRS 4:1 n. V.; Tore: 1:0 Luis Lammers (96.), 2:0 Tobias Lanfers ( 103.), 3:0 Florian Richters (110.), 4:0 Timo Mevenkamp ( 117.), 4:1 Aleksander Temelkov ( 119.).
Pokal-Kracher bei Flutlicht
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Fußball: Osterwick gegen DJK-VBRS
Allgemeine Zeitung -uh- Osterwick/Coesfeld. Im Achtelfinale des Kreispokals sind die Rollen heute Abend klar verteilt, erzählt Engin Yavuzaslan: „Wir sind der Außenseiter, DJK Coesfeld ist der Favorit!“
Zweimal sind sich beide Mannschaften in der Vorbereitungsphase begegnet: beim Sparkassen-Cup und beim Seifer-Cup. „Beide Male haben wir verloren“, erinnert sich der Spielertrainer von Westfalia Osterwick, „aller guten Dinge sind drei. Irgendwann müssen wir ja mal gewinnen, und das wollen wir auch.“
Deshalb kündigt er eine offensive Marschroute an: „Wir werden munter mitspielen und uns nicht stur hinten reinstellen.“ Er hofft auf ein Weiterkommen. „Und sollten wir wirklich rausfliegen, nehme ich das auch keinem übel.“
Sebastian Scheinig ist ein wenig zwiegespalten. „Mir persönlich passt dieses Pokalspiel von der Terminierung überhaupt nicht in die Planung“, erklärt der Coach des Landesligisten DJK Coesfeld-VBRS, „unsere Jungs sind dagegen heiß auf diese Partie, sie wollen Selbstvertrauen tanken für die kommenden Aufgaben in der Meisterschaft.“
Na klar kennt er den Gegner von den beiden Begegnungen in diesem Sommer. „Das ist eine sehr gut eingestellte Mannschaft, mit frühem Pressing und schnellem Konterspiel“, lobt er den Gastgeber, „auch wenn der Termin nicht ganz glücklich ist, so ist dieses Pokalspiel eine tolle Vorbereitung für Sonntag, wenn wir auf Eintracht Ahaus treffen.“
So kann seine Abwehr schon mal den Ernstfall proben: „Es ist gut, wenn wir hinten unter Druck gesetzt werden. Das können wir im Training gar nicht so darstellen.“
Personell muss er weiter auf André Dumpe (Knieverletzung) verzichten. Aleksandar Temelkov und Hendrik Schüer sind immerhin wieder einsatzbereit. „Üppig sieht anders aus“, sagt er und denkt an den dünnen Kader.
Auch Engin Yavuzaslan fehlt eine Stammkraft: Benny Raabe, sein Angreifer, der ebenfalls Probleme mit dem Knie hat. Hinter Daniel Richter (Muskuläre Probleme) und Jan Kröger (Sprunggelenk) stehen zwei dicke Fragezeichen.
Dass sie zweimal in rascher Folge gegen DJK Coesfeld-VBRS spielen, heute gegen die erste und am Sonntag gegen die zweite Mannschaft, findet Yavuzaslan auch nicht so schön. „Wir nehmen es, wie es kommt“, meint er, „Fußball ist kein Wunschkonzert.“
| Anstoß: Heute, 19 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion, Naturrasen, Im Kleining