Als die Dämme brachen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Derby in der Kreisliga A: Darfeld feiert das Remis gegen Osterwick
Allgmeine Zeitung Rosendahl Von Ulrich Hörnemann Der tosende Jubel schwappte von der grünen Kunststoffwiese über die Fans hinweg, riss selbst die Müdesten mit, und alle lagen sich in den Armen. Jonas Klostermann (86. Minute), ein Pfundskerl, hatte sein Körpergewicht, mit dem er so manch harten Abwehrhünen einschüchtert, mühelos in die Höhe gewuchtet. Per Fallrückzieher gelang dem Filius von Hubert Klostermann, selbst jahrelang Stammkraft der ersten Turo-Mannschaft, der 2:2-Ausgleich, den keiner mehr für möglich gehalten hatte im Derby gegen den Gemeinde-Rivalen Westfalia Osterwick.
Derby-Motto: Verlieren verboten!
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Zwelter gegen Erster - Turo Darfeld trifft neute auf Westfalia Osterwick
Allgemeine Zeitung Von Frank Wittenberg ROSENDAHL. Von einer möglichen Vorentscheidung im Titelrennen will er nichts wissen. „Wenn wir gewinnen, sieht es natürlich richtig gut aus", sagt Mario Worms mit Blick auf einen Acht-Punkte-Vorsprung, den sich seine Osterwicker gegen den Verfolger und Nachbarn Turo Darfeld herausschießen können. Den Sekt dann aber schon auf Temperatur zu bringen,wäre völlig verfrüht. „Die Saison ist noch lang, da kann alles passieren", weiß der Westfalia-Spielertrainer vor dem Duell heute Nachmittag auf dem Turo-Kunstrasen.
Die Zigarre muss noch warten
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Fußball: Westfalia stimmt sich mit starkem Auftritt auf das Derby ein
Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw). Der Trainer verspürte große Lust auf eine außergewöhnliche Belohnung. „Das wäre jetzt eigentlich der richtige Zeitpunkt für eine Zigarre", grinste Tobias Paschert. Alle Vorgaben voll umgesetzt, einen beeindruckenden 7:0-Sieg gegen Borussia Darup herausgespielt, dazu vom Ausrutscher des Verfolgers Turo Darfeld profitiert und vorzeitig die inoffizielle Herbstmeisterschaft gesichert - ein Tag wie gemalt für Westfalia Osterwick. Und einer, der durchaus mit einer Zigarre hätte gekrönt werden können. „Aber damit warten wir lieber noch", richtete der Trainer den Blick auf das Derby in Darfeld, das bereits am kommenden Samstag (11. 12.) um 16 Uhr steigt.
Der Herbstmeister lässt es krachen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Westfalia gewinnt 7:0 gegen Borussia Darup
Allgemeine Zeitung Von Frank Wittenberg Osterwick Das gute Näschen sollte ihn nicht täuschen. „Irgendwie hatte ich vorher im Gefühl, dass wir schon heute Herbstmeister werden“, spürte Tobias Paschert eine Vorahnung, dass der Verfolger Turo Darfeld in Seppenrade patzen würde. So kam es – aber noch wichtiger war dem Spielertrainer von Westfalia Osterwick, die eigene Leistung auf den Kunstrasen zu bringen. Hat geklappt, und wie: Mit einem satten 7:0-Heimsieg gegen Borussia Darup baute der Spitzenreiter seinen Vorsprung vor dem direkten Duell auf fünf Punkte aus.
Vorbericht zum Heimspiel der Ersten gegen Borussia Darup
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
GEGNER: Borussia Darup
ANSTOSS: Sonntag, 14.30 Uhr, Westfalia-Stadion
ZUM SPIEL: 100 Prozent werden sie auch diesmal abrufen müssen, das steht für Tobias Paschert fest. Denn mit Borussia Darup haben sie zwischen den beiden Rosendahler Derbys einen sehr unangenehmen Gegner vor der Brust. „Wir wissen um deren Zweikampfstärke, sagt der Trainer, der gemeinsam mit Mario Worms für die Westfalia verantwortlich ist. „Die Daruper werden sicherlich tief stehen und auf Konter lauern." Da gelte es, die Lücken zu finden - aber das sei seiner Mann-schaft vor eine Woche beim 3:0 in Holtwick schon gut gelungen. Personell gibt es für das Heimspiel noch ein paar Fragezeichen: Neben den verletzten Niklas Boll und Timo Fedders, die sicher ausfallen werden, steht auch der Beinsatz von Pascal Leipelt und Tobias Paschert selbst (Oberschenkelzerrung) noch auf der Kippe. Am Ende, betont der Spielertrainer, sei es aber zweitrangig, wer auf dem Platz stehe: „Wir müssen unsere Leistung abrufen, dann wird es auch Borussia Darup gegen uns sehr schwer haben."
Vorbericht von Borussia Darup
ZUM SPIEL: Einen Sieg der Borussen dürften diesmal die wenigsten Experten erwarten - was aber nicht heißt, dass sie die Punkte beim Spitzenreiter einfach abschenken werden, im Gegenteil. „Natürlich muss bei uns alles passen, denn die Osterwicker spielen bisher eine überragende Saison", zollt Jan Ahlers dem Gegner seinen Respekt. Aber er setzt darauf, dass seine Mannschaft befreit aufspielen kann, vor allem nach dem wichtigen 3:0-Heimsieg gegen Fortuna Seppenrade, der ihnen wertvolle Luft im Tabellenkeller verschafft hat. „Dentsprechend gut war die Laune im Training", berichtet der Spielertrainer, der ebenso wie Marius Grotthoff nach wie vor nicht mitmischen kann. Nach Osterwick fahren sie als Außenseiter, aber die jüngste. Bilanz macht Mut: „In der vergangenen Saison haben wir ein 2:2 geholt, davor sogar 5:2 gewonnen."