Spannendes Duell der Keller-Rivalen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung OSTERWICK (uh). Engin Yavuzaslan macht sich nichts vor. „Das wird kein Fußballspiel auf technisch hohem Niveau, nein, das wird ein reines Kampfspiel. da wird geackert und gerackert", verkündet der gesperrte Spielertrainer von Westfalia Osterwick vorm Auftritt in Gahlen, „beide Mannschaften werden nervös sein."
Der Klassen-Neuling Westfalia Osterwick ist Schlusslicht, der Gastgeber TuS Gahlen Vorletzter. „Unser Gegner hat in dieser Saison schon ein Spiel gewonnen", so Engin Yavuzaslan, „dieses Gefühl kennen wir noch nicht. Deshalb wollen wir jetzt unbedingt einen Dreier holen." Bei einem Auswärtssieg würden die Osterwicker mit ihrem Keller-Rivalen punktemäßig gleichziehen. „Dann hätten wir zwar noch nicht die Saison gerettet", meint er mit einer Portion Galgenhumor, „doch das wäre ein erster Schritt zur Aufholjagd."
Bei diesem Duell fordert er von seinem Personal allerhöchste Konzentration. „Wir dürfen nicht ansatzweise eine Minute pennen", betont er, „das ist uns in den vergangenen Wochen schon oft genug passiert." Seine Spieler sollen ruhig bleiben und sich nicht verrückt machen. „Dass sie mit Druck umgehen können, haben sie doch in den Relegationsspielen bewiesen." Er hofft morgen auf eine Trendwende.,
Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Schermbeck-Gahlen, Rasen, Im Aap 55
Siebte Pleite im zehnten Spiel
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Westfalia Osterwick verliert 1:4 gegen Rot-Weiß Deuten
Osterwick. Die siebte Niederlage im zehnten Saisonspiel hatte ihm die gute Sonntagslaune genommen. „Einsatz und Willen allein reichen nicht aus“, klagte Engin Yavuzaslan nach dem Abpfiff, „eine gesunde Fußball-Intelligenz gehört dazu. Aber wenn viele beim Training fehlen, kannst du die natürlich nicht lernen. “
Ein Freilos gegen den Tabellenzweiten
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Osterwick erwartet Deuten
Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Die schwere Aufgabe nimmt er mit Humor. „Rot-Weiß Deuten ist Tabellenzweiter, wir sind Schlusslicht, also ein vermeintlich leichtes Los, im Endeffekt ein Freilos. Da geht’s eigentlich nur um die Höhe des Ergebnisses“, sagt Engin Yavuzaslan und stapelt bewusst tief, „aber wir werden uns trotz alledem zerreißen, damit wir vernünftig aus dieser Nummer herauskommen.“
Natürlich weiß der Osterwicker Spielertrainer auch, dass es von Woche zu Woche härter wird. Denn der Rückstand auf die Plätze, die zum Klassenerhalt reichen, vergrößert sich immer mehr. „Man muss realistisch und ehrlich und selbstkritisch sein“, erklärt der Spielertrainer, der nach der roten Karte am vergangenen Sonntag gesperrt ist, „in Reken hätten wir die 3:2-Führung in der Nachspielzeit verwalten müssen. Dann muss man auch mal schauspielern und simulieren, wie es der Gegner vorgemacht hat. Dazu fehlt uns die Cleverness. Dafür sind wir noch zu blau hinter den Ohren.“ 7 Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Westfalia-Stadion (Kunstrasen)
Nur Zentimeter fehlen zur Ziellinie
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Später Ausgleich und Rot für Yavuzaslan
Allgemeine Zeitung Osterwick. Zur Ziellinie fehlten lediglich Zentimeter. Eingepackt waren die drei Punkte schon, frankiert, nur noch nicht abgeschickt – und dann kam diese verflixte Minute 90+5, in der Florian Schmitz die Osterwicker aus allen Träumen riss. „Damit hat der Schiri das erreicht, was er offenbar wollte“, war Engin Yavuzaslan restlos bedient nach diesem 3:3 beim SC Reken 24/15, das sich die Westfalia auch noch teuer erkauft hat: gelb-rot für Uli Wirtz, knallrot für den Spielertrainer, bitterer geht es kaum.
Keine Zeit für Wehklagen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Beim SC Reken 24/15 will Westfalia Osterwick morgen voll auf Sieg spielen
Allgemeine Zeitung -fw- OSTERWICK. Am Negativlauf und dem anhaltenden Pech könnte er verzweifeln, aber daran denkt Engin Yavuzaslan keine Sekunde. Auch wenn klar ist, dass mit Pascal Leipelt und Daniel Richter zwei Leistungsträger wohl den Rest der Hinserie ausfallen werden. „Wir haben nicht einmal ansatzweise die Zeit, zu heulen", gibt sich der Spielertrainer von Westfalia Osterwick kämpferisch. „Wir müssen und wir werden punkten!" Am besten schon morgen im Auswärtsspiel beim SC Reken 24/15.
Beide Diagnosen haben Yavuzaslan weitere Tiefschläge verpasst. Pascal Leipelt, der Offensivkünstler, hat nach Auswertung der MRT-Bilder einen Innenbandriss im Knie erlitten acht Wochen Pause. Und Abwehrrecke und Allrounder Daniel Richter hat sich bei seinem Sturz gegen den RC Borken-Hoxfeld einen Bruch am Ellenbogen zugezogen, der sogar operiert werden musste - er fällt ebenfalls viele Wochen aus. „Ich rechne mit beiden in der Hinrunde nicht mehr", schüttelt der Trainer den Kopf. „Diese Spieler sind für uns nicht zuersetzen, trotzdem müssen wir die Löcher stopfen." Aus der A-Jugend will er in den nächsten Wochen Spieler hochziehen, um mehr Alternativen im dünnen Kader zu haben. Immerhin kehren Uli Wirtz und der Trainer selbst nach ihren Gelb-Sperren ins Team zurück.
Vor allem müssen sie den Glauben an sich selbst bewahren. „Vom spielerischen Potenzial gehören wir da unten nicht hin", versichert Yavuzaslan. Nach wie vor wartet der Aufsteiger auf den ersten Sieg in der Bezirksliga - und an der Einstellung soll es nicht scheitern. „Keiner ist nervös, alle wollen unbedingt", betont er. „Aber dann dürfen wir auch nicht mehr so lieb sein."
Mit dem Fusionsclub aus Reken wartet ein Gegner, der bisher zehn Punkte gesammelt hat und damit auf Rang elf der Tabelle liegt. „Die werden uns alles abverlangen", sagt Engin Yavuzaslan über den SC, bei dem der frühere DJK-Kicker Asmir Sekic als Trainer tätig ist. Auch Spieler wie Rene Aguilar, Daniel Edeler und Semir Sekic waren früher im Trikot der DJK Coesfeld-VBRS unterwegs.
Arbeiten ohne Ende, das ist das Motto bei der Westfalia, die einen offenen Schlagabtausch liefern will. „Wir werden offensiv spielen und alles probieren", kündigt Engin Yavuzaslan an. Was bleibt auch sonst, denn in den nächsten Wochen muss dringend gepunktet werden: „Der Abstand zu den rettenden Plätzen darf nicht zu groß werden!"
Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Spadaka-Sportpark I, Berge 2a in Reken.