Wiedergutmachung der besonderen Art
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Westfalia fegt SC Reken mit 6:1 vom Platz
Allgemeine Zeitung -fw- Osterwick. Der Chef blieb konsequent auf dem Gaspedal. Keinen Gang wollte er runterschalten, auch nicht im seltenen Gefühl des sicheren Sieges. Tief saß der Stachel bei Engin Yavuzaslan nach dem 3:3 beim SC Reken in der Hinrunde inklusive roter Karte für ihn und Ausgleich in der 97. Minute. „Wir wollten heute ein Zeichen setzen“, erklärte er – und diesen Auftrag erfüllte sein Personal eindrucksvoll: Ein halbes Dutzend schenkte Westfalia Osterwick den Rekenern ein, feierte einen verdienten 6:1-Sieg.
Ob diese drei Punkte noch helfen im Kampf um den Klassenerhalt, das war für den Trainer erst einmal zweitrangig. „Die Tabellenkonstellation interessiert nicht“, versicherte er. „Wir wollten nach diesem unfassbar ungerechten Hinspiel eine Antwort geben.“ Die kam, nicht zaghaft, sondern mit allem Nachdruck. „Osterwick hat uns heute vorgemacht, wie Abstiegskampf geht“, musste SC-Trainer Asmir Sekic nach dem Abpfiff eingestehen. „Die Aggressivität hat den Ausschlag gegeben.“
Dabei spielte der Westfalia ein Blitzstart in die Karten. Acht Minuten waren gespielt, als Niklas Segbers Pascal Leipelt bediente, dessen Flanke Lukas Segbers zum 1:0 einnickte. Und acht Minuten später war der „Doktor“ zur Stelle: Eine Ecke von Timo Mevenkamp köpfte Daniel Richter mit voller Wucht zum 2:0 ins Netz.
Was danach passierte, schmeckte dem Spielertrainer nicht. „Plötzlich waren wir zu arrogant“, ärgerte sich Yavuzaslan. „Einige meinten wohl, mit der Führung im Rücken müssten sie weniger machen.“ Reken übernahm die Initiative, blieb aber ungefährlich – und kam in der 42. Minute durch ein Geschenk der Osterwicker zurück, als sich Daniel Richter an der Strafraumkante ein unnötiges Foul an Daniel Edeler leistete. Den fälligen Elfer verwandelte Matthias Pietrzak zum 2:1. „Zum Glück war das der Wacheffekt“, stellte Yavuzaslan fest, der ein Riesenkompliment an sein Trainerteam verteilte: „Sie haben mich in einer Personalentscheidung überzeugt.“ Und zum Glück nahm sich Pascal Leipelt in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit die Murmel, visierte aus 18 Metern die rechte Ecke an und traf zum 3:1.
3:1 führten die Osterwicker auch in der Hinrunde, diesmal aber ließen sie nichts mehr anbrennen. „Wir wollten sicher stehen und Nadelstiche setzen“, so der Trainer. Mit Erfolg: Daniel Richter blockte einen Ball, Niklas Segbers steckte auf Pascal Leipelt durch, das 4:1 (62.). Dann brachte Niklas Segbers den Ball stark in die Mitte, wo Leipelt für Jan Kröger abtropfen ließ – 5:1 (68.). Und in der 90. Minute legte Benjamin Raabe nach Vorarbeit von Tobias Paschert und Pascal Leipelt sogar das 6:1 nach. Nach den Umständen der Vorrunde und seiner wochenlangen Sperre eine besondere Genugtuung für Engin Yavuzaslan, daran ließ er keinen Zweifel: „Schön, dass der Fußballgott uns dieses Rückspiel gegeben hat.“ 7 Westfalia Osterwick – SC Reken 6:1; Tore: 1:0 Lukas Segbers (8.), 2:0 Daniel Richter (16.), 2:1 Matthias Pietrzak (42., FE), 3:1 und 4:1 Pascal Leipelt (45.+1, 62.), 5:1 Jan Kröger (68.), 6:1 Benjamin Raabe (90.).
Endspiel um die letzte Chance
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Westfalia gegen SC Reken
Osterwick (fw). Um den Ernst der Lage weiß Engin Yavuzaslan genau. „Wir sind ja keine Träumer“, sagt der Spielertrainer von Westfalia Osterwick mit Blick auf die Tabelle. „Wenn wir dieses Spiel verlieren, können wir den Deckel draufmachen.“ Im Duell Letzter gegen Vorletzter geht es für die Westfalia am Sonntag, darum, die Minimalchance auf den Klassenerhalt zu wahren. „Nach dieser Partie wissen wir, ob noch etwas geht.“
Westfalia Osterwick fehlt die Cleverness
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: 0:2-Niederlage in Hoxfeld
Allgemeine Zeitung OSTERWICK (uh). Die Partie in Borken-Hoxfeld war lange Zeit offen. „Wenn wir unsere Konter abgezockter und cooler ausgespielt hätten, wären wir mit einer Führung in die Pause gegangen", ärgerte sich Engin Yavuzaslan, Trainer von Westfalia Osterwick, über die Abschlussschwäche, „stattdessen kriegen wir in der 45. Minute das 0:1."
Tobias Schönnebeck leistete sich ein Foul im Sechzehner. „Unnötig und überflüssig", sagte Yavuzaslan und nahm den Unglücksraben gleich in Schutz, „das passiert halt beim Fußball." Philipp Derksen nahm diese „Vorlage" dankend an und erzielte per Strafstoß das 1:0 für den Gastgeber.
Schon in der 58. Minute dehnten die Hoxfelder den zunächst knappen Vorsprung auf 2:0 aus. Bernd Olhing war der Schütze. „Da haben wir komplett gepennt", schimpfte Engin Yavuzaslan.
Die 0:2-Niederlage ärgerte ihn über alle Maßen. „Der Gegner hat zwei Möglichkeiten und macht zwei Tore", berichtete Yavuzaslan, „warum die Borkener gewonnen haben, wissen sie selber nicht. Wir nutzen unsere Chancen nicht, das war der Unterschied." Mit leeren Händen ging es heimwärts.
RC Borken-Hoxfeld Westfalia Osterwick 2:0; Tore: l:0 Philipp Derksen (45.), 2:0 Bernd Oling ( 58.)
Westfalia Osterwick spielt volles Risiko
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Schwere Auswärtspartie beim RC Borken-Hoxfeld
Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). der Abstiegskampf ist knallhart. Eingin Yavuzaslan erwartet „ein Schweinespiel“ in Hoxfeld. „Der Gegner wird Druck machen und uns alles abverlangen“, prophezeit der Trainer von Westfalia Osterwick, „das ist eine robuste, starke Truppe, die bis ans Limit gehen wird.“
Dass der RC Borken-Hoxfeld über eine riesige Moral verfügt, war am vergangenen Sonntag zu sehen. „Nach einem frühen 0:3-Rückstand hat die Mannschaft bis zur Pause noch den 3:3-Ausgleich geschafft“, sagt Yavuzaslan und denkt dabei an das Gastspiel beim VfB Hüls, seinem Ex-Klub, „am Ende gab es dennoch eine 3:6-Niederlage, die Borken-Hoxfeld gegen uns wirder glätten will.“
Mit Offensivfußball drei Punkte geholt
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Osterwick gewinnt 2:1 in Epe
Allgemeine Zeitung Osterwick. Mit mutigem Offensivfußball hat das Schlusslicht Westfalia Osterwick den Gastgeber Vorwärts Epe „geknackt“.
Engin Yavuzaslan, der nach seiner Rot-Sperre erstmals wieder für die erste Mannschaft spielte, lobte sein Personal in den höchsten Tönen. „Die Jungs haben grandios gekämpft“, freute er sich über den 2:1-Auswärtssieg, „sie haben eine hohe Laufbereitschaft gezeigt und waren auf dem Platz sehr präsent.“