Schöne Grüße vom Sandmännchen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Nach verschlafener Startphase holt Westfalia Osterwick noch ein Remis
Allgemeine Zeitung OSTERWICK (uh). Das Sandmännchen hatte es wohl zu gut gemeint. „Die erste halbe Stunde haben wir komplett verpennt", schimpfte Engin Yavuzaslan, Trainer von Westfalia Osterwick nach dem 2:2-Remis beim FC Epe, „da haben wir alles vermissen lassen." Bis auf das 0:1 (13. Minute) durch den Japaner Takahiro Tanio ließ der tadellose Westfalia-Keeper Florian Prause gottlob keinen weiteren Treffer zu.
Engin Yavuzaslan wechselte bereits in der 27. Minute Johannes Sicking ein, weil die Viererkette überhaupt nicht funktionierte. Timo Mevenkamp traf dann per Freistoß wie aus heiterem Himmel zum 1:1 ( 41.). „Danach lief es klar besser", erklärte Yavuzaslan, „und wir haben endlich vernünftig Fußball gespielt." Er legte Mitte der zweiten Hälfte einen Freistoß für Tobias „Bomber" Lanvers auf, der die 2:1-Führung ( 75. ) köpfte.
Die Eper, die einen Elfer verballerten, kamen in der Nachspielzeit noch zum 2:2 (90. + 2 ), weil Niklas Weßeling bei einem Befreiungsschlag ein lupenreines Eigentor produzierte
FC Epe - Westfalia Osterwick 2:2; Tore: 1:0 Takahiro Tanio ( 13.), 1:1 Timo Mevenkamp (41.), 1:2 Tobias Lanvers (75.), 2:2 Niklas Weßling (90 + 2, ET)
Westfalia läutet die Testphase ein
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Neue Saison rückt in den Fokus / Gastspiel beim FC Epe
Allgemeine Zeitung Osterwick (fw). Gehört hat er schon eine Menge von Takahiro Tanio und Suguru Watanabe – morgen wird er die beiden Japaner im Trikot des FC Epe auch live und in Farbe sehen. „Ich bin richtig gespannt, denn die sollen ja Oberliga-Niveau haben“, weiß Engin Yavuzaslan, warum sich der Gegner dank einer starken Rückrunde aus dem Abstiegskampf verabschiedet hat. Eben der Gegner, den Westfalia Osterwick beim 4:1-Heimsieg in der Hinserie noch klar dominiert hat.
Kein Tor, ein Punkt
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung OSTERWICK (uh). Die Null steht. Hinten, aber leider auch vorne. „Glückwunsch an die Merfelder, dass sie einen Punkt mitgenommen haben", meinte Engin Yavuzaslan, Trainer von Westfalia Osterwick, „wir sind absolut dominant aufgetreten, haben Takt und Ton angegeben, aber leider keinen Treffer erzielt."
Die Gäste, so Yavuzaslan, seien die ganze Partie der Musik hinterher gelaufen. „Das war gar nichts", kritisierte er die gegnerische Vorstellung, „schade nur, dass wir die vielen Chancen, die wir uns erarbeitet haben, nicht verwerten konnten." Für die Merfelder wird es nun noch eng in der Tabelle.
Westfalia Osterwick Sportfreunde Merfeld 0:0.
Keine Spur von hängenden Köpfen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Westfalia freut sich auf Merfeld
Allgemeine Zeitung Osterwick (fw). Köpfe runter, weil der Abstieg besiegelt ist? Nachlassen, weil es um nichts mehr geht? Nein, nicht mit Engin Yavuzaslan – „und auch nicht mit meinen Jungs“, versichert der Trainer von Westfalia Osterwick. „Wir werden weiter Vollgas geben.“ Und das soll SF Merfeld morgen zu spüren bekommen.
Nach nur einem Jahr geht es wieder runter in die A-Liga. „Wenn man am Ende da unten steht, dann auch zurecht“, redet Yavuzaslan nicht um den heißen Brei. Das habe aber nichts mit mangelnder Qualität oder Einstellung zu tun. „Wer konnten mit jedem Gegner mithalten, aber die Ergebnisse passten nicht“, moniert er das fehlende Quäntchen Glück. „Wir haben eine restlos intakte Mannschaft.“
Nach zuletzt zwei klaren Heimsiegen gegen SC Reken (6:1) und TuS Gahlen (5:1) soll gegen die Merfelder, die noch nicht ganz aus dem Schneider sind, der dritte Streich folgen. Dabei muss der Trainer nicht nur auf Niklas Segbers (Muskelfaserriss) verzichten, sondern wird auch einigen angeschlagenen Spielern eine Pause gönnen. Dennoch werden alle, die auf dem Platz stehen, voll motiviert sein – und Yavuzaslan besonders: „Schließlich geht es gegen Wolfgang Korb, meinen früheren Teamkollegen, für den ich als 17-Jähriger die Bälle geholt habe.“ 7 Anstoß: Pfingstmontag, 15 Uhr, Westfalia-Stadion.
Westfalia Osterwick nicht mehr zu retten
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Aufsteiger steigt wieder ab
Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Der Rechenschieber kann in der Schublade bleiben. „Jetzt ist der Klassenerhalt auch rein rechnerisch nicht mehr möglich“, stellte Engin Yavuzaslan nach der 2:4-Niederlage beim TSV Marl-Hüls II fest, „der Deckel ist drauf!“
Nur ein Jahr nach dem Aufstieg ist das Abenteuer Bezirksliga wieder vorbei. Westfalia Osterwick muss zurück in die A-Liga. „Aber wir sind nicht heute abgestiegen“, erklärte Spielertrainer Yavuzaslan, „das hat sich ja schon länger angedeutet.“
Johannes Richter (3. Minute) und Lukas Segbers (15.) sorgten für eine frühe 2:0-Führung. Noch vor der Pause verkürzten die Reservisten aus Marl-Hüls, die verstärkung aus der ersten Garnitur bekommen hatten, auf 1:2. Kurz nach dem Wechsel folgten das 2:2 und 3:2 in rascher Folge. In der Nachspielzeit mussten die Osterwicker auch noch das 2:4 hinnehmen.
„Die Mannschaft hat in dieser Saison einen enorm hohen Aufwand betrieben, doch fehlte ihr oft genug das Quäntchen Glück“, zog Yavuszaslan eine Kurzbilanz. 7 TSV Marl-Hüls II - Westfalia Osterwick 4:2; Tore: 0:1 Johannes Richter (3), 0:2 Lukas Segbers (15.), 1:2 Raphael Tobola (35.), 2:2 Alexander Thamm (48.), 3:2 Marcel Kristen (52.), 4:2 Raphael Tobola (90. +2)