Großen Respekt vorm Gegner
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Nachbarschaftsduell zwischen VfL Billerbeck und Westfalia Osterwick
Allgemeine Zeitung BILLERBECK/OSTERWICK (uh). Früher sei es „ein schönes Derby" in der Bezirksliga gewesen, sagt Steffen Szymiczek, jetzt treffen sich beide Mannschaften in der Kreisliga A. „Aber das muss kein minderwertiger Aspekt sein", erklärt der Billerbecker Trainer vorm Duell mit Westfalia Osterwick, „in diesem Jahr läuft's bei uns deutlich besser als noch in der Hinserie. Ja, wir haben eine Entwicklungsstufe genommen, aber nicht übersprungen."
Das große Manko seines Personals nennt er auch beim Namen. „Die Chancenverwertung muss besser werden", betont Szymiczek, „und dass ausgerechnet am Sonntag wichtige Angreifer ausfallen, ist nicht gerade von Vorteil." Verzichten muss er auf Kapitän Matthias Schulze-Bisping, Mathias Möllering, Dominik Brinkmann und Jonas Brüggemann. „Deshalb müssen alle anderen ein paar Körner mehr in die Waagschale werfen gegen die beste Abwehr der Liga", fügt er hinzu, „wenn wir diesen starken Gegner schlagen wollen, muss bei uns in den drei Mannschaftsteilen alles hundertprozentig passen."
Der Trainerkollege aus Osterwick hat gehörigen Respekt vor den Billerbeckern. „Wir müssen gegen eins der spielstärksten Teams ran", berichtet Engin Yavuzaslan, der sich noch gut an die Hinserie erinnern kann, „wir waren nicht besser, haben uns aber ein bisschen intelligenter angestellt." Er hält den morgigen Gastgeber für „mega-stark" und will von einer Favoritenrolle seiner Truppe nichts wissen. „Die A-Liga ist nicht konstant. Da kann jeder jeden schlagen."
Wie Steffen Szymiczek plagen auch Engin Yavuzaslan in dieser wichtigen Begegnung personelle Nöte. Vier Mann sind nicht einsatzbereit: Torwächter Florian Prause, Johannes Sicking, Florian Göbel und er selbst. Timo Mevenkamp hat sich gegen TSG Dülmen II eine Gehirnerschütterung zugezogen. Ob er mitwirken kann, ist auch noch fraglich.
Anstoß: Sonntag, 15.30 Uhr, Billerbeck, Sportzentrum, Helker Berg 1
Ein Sieg des Willens
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Westfalia Osterwick schlägt TSG Dülmen mit 2:0-Toren
Allgemeine Zeitung Osterwick. Der Ritterschlag war ihnen sicher. „Männer, ein Riesen-Kompliment, ihr habt gemacht und getan, ihr wolltet die drei Punkte, das war deutlich zu sehen“, lobte Engin Yavuzaslan die Seinen nach dem 2:0 gegen den Gast TSG Dülmen II, „das war heute ein Sieg des Willens!“
Der Trainer von Westfalia Osterwick hatte in den 90 Minuten gefühlt fast so viele Kilometer zurückgelegt wie seine Spieler. Nonstop war er die Seitenlinie mit kaputtem Fuß rauf und runter gehumpelt. Wie ein Einheizer brüllte Engin Yavuzaslan seine Kommandos aufs Feld. Lauthals moderierte er seine Mannschaft zum Erfolg.
Nach einer eher gemütlichen Startphase sorgten die Hausherren schon in der ersten Hälfte mit zwei Freistößen für die Entscheidung. Niklas Weßling hämmerte die Bälle scharf in den gegnerischen Sechzehner. Timo Mevenkamp (23. Minute) traf mit einem strammen Schuss und Käpt’n Tobias Paschert (31.) per Kopfball. Robin Drees, der Schnapper aus Dülmen, schimpfte wie ein Rohrspatz auf seine Vorderleute: „Elfmeter sind bei uns nicht so gefährlich wie Standardsituationen.“.
Die Dülmener ihrerseits konnten selbst einen Strafstoß (Handspiel von Paschert) nicht nutzen. Jan Simon-Wilmer (60.) parierte und ließ auch in der Folgezeit keinen Treffer zu. Obwohl die Osterwicker die letzten 20 Minuten in Unterzahl waren, weil Florian Göbel (Zerrung) verletzt und das Auswechselkontingent bereits ausgeschöpft war, hielten sie die Null fest.
Westfalia Osterwick - TSG Dülmen II 2:0; Tore: 1:0 Timo Mevenkamp (23.), 2:0 Tobias Paschert (31.)

Wo der Verein vereint
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Generalversammlung von Westfalia Osterwick / Stabile Mitgliederzahlen / Ehrungsplakette für Jürgen Patte
Allgemeine Zeitung -tdr- Osterwick. Das überwältigende Gefühl von Zusammengehörigkeit und Kameradschaft ist für Westfalia-Jugendleiter Jürgen Patte der springende Punkt, der die ehrenamtliche Tätigkeit im Verein so wertvoll und bedeutend macht: „Der Verein vereint. Das ist für mich zu einem unglaublich wichtigen und wahren Satz geworden. Das Wort ‚Zusammen’ hat einfach eine zentrale Bedeutung eingenommen“, erzählte Patte bei der Generalversammlung von Westfalia Osterwick, bei der er für seine ehrenamtliche Tätigkeit mit der einjährigen Mitgliedschaft im „Club 100“ des Deutschen Fußballbundes geehrt wurde.
Dazu überreichte Willy Westphal, Vorsitzender des Fußballkreises Ahaus-Coesfeld, eine Ehrungsplakette zusammen mit zwei Fußball-Minitoren und zwei Fußbällen für den Jugendbereich.

Vorbericht zum Heimspiel der Ersten Mannschaft gegen TSG Dülmen II
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
GEGNER: TSG Dülmen II
ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Westfalia-Stadion
ZUM SPIEL: Die Voraussetzungen sind ähnlich wie am Donnerstag im Nachholspiel bei Brukteria Rorup. Wieder ist es ein Gegner aus dem unteren Tabellendrittel „und wieder müssen wir hungriger sein", fordert Engin Yavuzaslan. Dass sich bei der TSG-Reserve unter der Woche der Trainer verabschiedet hat, mache die Sache etwas komplizierter: „Dann ist so ein Gegner oft noch motivierter." Dennoch gelte es für die Osterwicker, die mit dem Sieg in Rorup wieder auf Platz zwei gesprungen sind, sich keine weiteren Punktverluste zu erlauben. Das entsprechende Engagement müsse sein Personal zeigen, aber auch auf die fußballerischen Fähigkeiten vertrauen. Und die, da ist sich der verletzte Spielertrainer sicher, werden sich besser ausspielen lassen als beim 0:0 im Hinspiel auf einem extrem rutschigen TSG-Kunstrasen: „Da kam ich mir vor, als hätte ich acht Promille drin."
Ein Sieg zum Geburtstag
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Starke Westfalia gewinnt 2:0
Allgemeine Zeitung -fw- Osterwick. Als Geschenk zu seinem Geburtstag wollte Engin Yavuzaslan diese drei Punkte gar nicht verbuchen. „Das haben die Jungs nicht für mich, sondern für sich selbst gemacht“, strahlte der Westfalia-Trainer gestern Abend. Und noch viel mehr als der 2:0-Sieg im Nachholspiel bei Brukteria Rorup begeisterte Yavuzaslan die Art und Weise, wie seine Osterwicker diese komplizierte Aufgabe auf Asche bewältigt haben: „Da standen elf Gladiatoren auf dem Platz.“
Eine klare Steigerung nach den zuletzt eher mauen Auftritten hatte der Trainer gefordert – und er bekam sie: „Was die Mannschaft an Willen und Köpersprache gezeigt hat, war riesig.“ Von der ersten Minute an übernahmen die Osterwicker das Kommando und kamen in der 31. Minute zur Führung durch Uli Wirtz. Sieben Minuten später unterlief den Gastgebern ein Handspiel im Strafraum – den fälligen Elfer verwandelte Timo Mevenkamp zum 2:0.
Auch in der Folgezeit ließ die Westfalia nichts anbrennen. „Ich hatte nicht ansatzweise das Gefühl, hier könnte etwas passieren“, zeigte sich Engin Yavuzaslan restlos begeistert vom Einsatz und der Zweikampfstärke seines Personals. „Das war eine grandiose Präsenz!“ Und ein rundum gelungener Geburtstagsabend.
Brukteria Rorup – Westfalia Osterwick 0:2; Tore: 0:1 Ulrich Wirtz (31.), 0:2 Timo Mevenkamp (38., HE).