Mini-Derby in Osterwick
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung BEERLAGE. Passend zum Auswärtsspiel gegen die zweite Mannschaft aus Osterwick kehrt Trainer Andreas Medding heute aus dem Urlaub zurück. Lennart Götte, sein Vertreter, erwartet ein enges Spiel. „Es ist ein kleines Derby, da wir seit Jahren gegen Osterwick in der B-Liga spielen und uns sehr gut kennen", erklärt Götte.
Er erwarte ein sehr emotionales Spiel mit viel Kampf und Leidenschaft. Personell kann das Team aus Beerlage aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Neuzugang Altergott ist weiter angeschlagen. „Nach den verpatzten Start müssen wir in Osterwick Zähbares mitnehmen", meint Götte und fügt hinzu: „In den letzten Spielen mit Osterwick waren wir meist nicht sehr erfolgreich. Die Osterwicker werden uns alles abverlangen."
| Anstoß: Sonntag, 12.45 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion, Rasen
Westfalia-Express im ICE-Tempo
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Mit den schnellen Osterwicker Sturmspitzen ist nicht zu spaßen
Allgemeine Zeitung Von Ulrich Hörnemann Rosendahl. Das Rosendahler Derby endete mit einem Viererpack für die gefrusteten Darfelder. 0:4 verloren gegen den Rivalen Westfalia Osterwick – Markus Lindner zog hinterher ein Gesicht, als sei ihm eine Laus über die Leber gekrochen. „Spielerisch war das gar nicht so schlecht, was unsere Jungs geboten haben“, meinte der Turo-Coach, „doch fehlte uns vorn die Durchschlagskraft.“
Schon früh musste er seine Formation wohl oder übel umbauen. Philipp Jacobs, der wie „Hubi“ Roling die Aufgaben des Co-Trainers wahrnimmt, humpelte in der 19. Minute vom Rasen. „Oberschenkelzerrung“, so seine Selbstdiagnose, „da geht nix mehr.“ Simon Gövert, der Nachwuchsmann, kam für Jacobs. Er spielte nun den Sechser für Roling, der Jacobs als Innenverteidiger neben Kapitän André Uphaus vertrat.
Die Darfelder Defensive wurde direkt danach zweimal von Luis Lammers auf die Probe gestellt. Als Uphaus (20.) den Ball vertändelte, semmelte ihn Lammers über den Querbalken, Wiederum Lammers (24.) scheiterte kurz darauf an Keeper Jan Reuter, der reaktionsschnell parierte.
Ohne Gnade zugeschlagen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Osterwick schlägt den Derby-Rivalen Darfeld 4:0
Allgemeine Zeitung Von Ulrich Hörnemann Rosendahl. Der erste Aufreger geschah schon weit vorm Anpfiff. „Der Schiri hat keine Hose mit“, staunte Markus Lindner, Trainer von Turo Darfeld, „das ist Kreisliga A – live und in Farbe.“ Melanie Feldkamp, seine Herzdame, scherzte spontan: „Ich hätte noch eine mit. Aber ob ihm die passt?“ Leonard Render beschaffte sich jedoch Ersatz und musste nicht unten ohne pfeifen. Von Ulrich Hörnemann
Für den zweiten Aufreger sorgten dann die Osterwicker, die mit ihrem Tempofußball den Derby-Gegner Turo Darfeld förmlich überrannt haben. „Das war ein tolles Aufbauspiel meiner Mannschaft“, lobte Westfalia-Coach Jürgen Meier seine Rasselbande, „wir haben brutale Fähigkeiten nach vorn. Ob Leon Eggemann, Luis Lammers oder Florian Richters – unsere schnellen Spitzen sind von keinem zu halten. Folgerichtig fielen dann auch die Tore.“
Leon Eggemann, am Mittwoch zuvor 19 geworden, eilte in der 27. Minute Marius Röttgering davon und legte auf für „Flo“ Richters, der diese Maßvorlage mühelos verwandelte.
Leon Eggemann, Luis Lammers und Tobias Lanfers bereiteten in der 32. Minute das 2:0 vor. Richters war wiederum der Schütze. Mit dem Pausenpfiff erhöhte Lammers auf 3:0. „Osterwick war gnadenlos effektiv“, lobte Markus Lindner die gegnerische Offensivreihe, „wir wurden im eigenen Stadion ausgekontert.“ Florian Richters gelang in der 77. Minute auch noch das 4:0, als er die Turo-Abwehrleute kurzerhand zum Tanzkurs einlud und alle kräftig verladen hat. „Das war ein schöner Anfang“, meinte Jürgen Meier und drohte: „Keine Bange: Wir können es noch besser.“
| Turo Darfeld - Westfalia Osterwick 0:4; Tore: 0:1, 0:2 Florian Richters (27., 32.), 0:3 Luis Lammers (45. +1), 0:4 Florian Richters (72.)

Packendes Derby zum Saisonstart
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Darfeld gegen Osterwick
Allgemeine Zeitung Rosendahl (uh). Das gleiche Derby hat es vor 15 Jahren auch schon gegeben. „Damals war es auch der Saisonauftakt und gleichzeitig mein erstes Spiel für Westfalia Osterwick“, erinnert sich Jürgen Meier, der alte und neue Trainer, „es war auch bullenheiß, und die Partie endete unentschieden.“
Die Torfolge im Sommer 2003 weiß er noch genau. „Darfeld lag 2:0 vorn. Dann haben wir das Spiel auf den Kopf gestellt und sind 3:2 in Führung gegangen. Fraundörfer erzielte schließlich noch den Ausgleich.“ Das Ergebnis sei gerecht gewesen. „Das war in Darfeld, genau wie diesmal“, fügt er hinzu, „nur haben beide Teams in der Bezirksliga gespielt und nicht in der Kreisliga A.“
"Die Vorbereitung war okay, bis auf die Resultate - und die interessieren eh keinen"
- Markus LIndner (Turo Darfeld)
Osterwick gewinnt 2:0 in Hausdülmen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Die erste Halbzeit sei nicht so gut gewesen, die zweite dafür umso besser. ,,Das war alles in allem eine runde Sache, bilanzierte Jürgen Meier, Trainer des A-Kreisligisten Westfalia Osterwick, nach dem 2:0-Erfolg beim Klassen-Konkurrenten Grün-Weiß Hausdülmen, „bis zur Pause waren wir stets Herr der Lage, haben aber zu wenig Druck nach vorn entwickelt." Dennoch gelang seinem Team auf Vorarbeit von Florian Richters und Leon Eggemann die 1:0-Führung (45. Minute) durch Goalgetter Luis Lammers. „Nach dem Seitenwechsel haben wir dem Gegner durch ständiges Pressing den Nery gezogen."
Die Hausherren, die ihr Heil nur durch lange Bälle auf Christoph Brock-mann suchten, mussten in der 81. Minute das 0:2 einstecken. Nach einer weiteren Kombination über Richters und Eggemann war Lammers zu Fall gekommen. Timo Mevenkamp nutzte den Strafstoß zum 2:0-Endstand. „Das war eine Art Konzessionsentscheidung", so Meier, „denn in der ersten Hälfte wurde Eggemann klar gefoult."
| Grün-Weiß Hausdülmen - Westfalia Osterwick 0:2; Tore: 0:1 Luis Lammers (45.), 0:2 Timo Mevenkamp (81., FE)