Mit viel Geduld und Dosenöffner
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Westfalia schlägt DJK Dülmen mit 3:0
Allgmeine Zeitung Von Frank Wittenberg Osterwick. Ein Feuerwerk brannten sie diesmal nicht ab, aber es ist ja nicht jede Woche Gala-Derby-Sonntag. Im Kreisliga-Alltag muss seriöse Arbeit abgeliefert werden, möglichst fehlerlos, mit viel Geduld. „Und das haben die Jungs super gemacht“, zeigte sich Jürgen Meier restlos zufrieden. „Wir haben die Ruhe bewahrt und wieder zu Null gespielt.“ Zweites Spiel, 3:0-Erfolg gegen DJK Dülmen – erneut durfte der Trainer sein Personal nach dem Abpfiff zum Siegertänzchen bitten.
Diesmal ließ der Dosenöffner länger auf sich warten als noch eine Woche zuvor in Darfeld. Eine gute Stunde mühte sich der Favorit ohne Ertrag. „Wir hatten ja unsere Chancen“, stellte Meier fest, der nie daran zweifelte, dass seine Mannschaft den Gegner in die Knie zwingen würde. „Ein Spiel dauert ja 90 Minuten“, bemühte er eine alte Weisheit. Wann die Tore fallen, ist egal.
Einfache Fehler kosten Punkte
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung BEERLAGE. Die 100 Prozent, die sie benötigen, sind noch nicht erreicht. „Manchmal erkennen wir die Situation nicht richtig, dann unterlaufen uns zu einfache Fehler", schüttelte Andreas Medding den Kopf. "So bringen wir uns um mögliche Punkte." Auch gestern im Gastspiel bei Westfalia Osterwick II, wo SW Beerlage am Ende klar mit 1:4 unterlag. Mit einem Handelfmeter brachte Tobias Wiggers die Gastgeber kurz vor der Pause in Führung. In der 52. Minute gelang Christian Kalvelage der Ausgleich. „In der Phase waren wir gut drin im Spiel", berichtete der Trainer. „Aber dann wird ein technischer Fehler gleich mit dem 1:2 bestraft." Florian Tembrockhaus gelang der Treffer, dem Yannik Lammers per Doppelpack das 4:1 folgen ließ.
| Westfalia Osterwick II SW Beerlage 4:1; Tore: 1:0 Tobias Wiggers (42., HE), 1:1 Christian Kalvelage (52. ), 2:1 Florian Tembrockhaus (55.), 3:1 und 4:1 Yannik Lammers (68., 85.).
Vorbericht zum Heimspiel der Ersten gegen DJK Dülmen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
GEGNER: DJK SF Dülmen
ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion, Rasen
ZUM SPIEL: Selbstbewusst werden die Osterwicker, nach dem 4:0-Derbysieg über Darfeld, auf den Platz gehen. Trainer Jürgen Meier erwartet im Heimspiel gegen DJK Dülmen einen defensiven Gegner. „Die Dülmener haben ihr erstes Spiel verloren und werden sich wahrscheinlich hinten reinstellen", erklärt Meier. „Es könnte mit weiteren Siegen öfter dazu kommen, dass sich die Gegner defensiver aufstellen", ergänzt er. Darauf müssten sich seine Spieler einstellen. Personell werden Kapitän Tobi Paschert und Johannes Sicking urlaubsbedingt fehlen. Dazu wird Hannes Grams (Bänderriss) ausfallen. Hinter Ullrich Wirtz (Knie) steht ein Fragezeichen.
Mini-Derby in Osterwick
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung BEERLAGE. Passend zum Auswärtsspiel gegen die zweite Mannschaft aus Osterwick kehrt Trainer Andreas Medding heute aus dem Urlaub zurück. Lennart Götte, sein Vertreter, erwartet ein enges Spiel. „Es ist ein kleines Derby, da wir seit Jahren gegen Osterwick in der B-Liga spielen und uns sehr gut kennen", erklärt Götte.
Er erwarte ein sehr emotionales Spiel mit viel Kampf und Leidenschaft. Personell kann das Team aus Beerlage aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Neuzugang Altergott ist weiter angeschlagen. „Nach den verpatzten Start müssen wir in Osterwick Zähbares mitnehmen", meint Götte und fügt hinzu: „In den letzten Spielen mit Osterwick waren wir meist nicht sehr erfolgreich. Die Osterwicker werden uns alles abverlangen."
| Anstoß: Sonntag, 12.45 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion, Rasen
Westfalia-Express im ICE-Tempo
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Mit den schnellen Osterwicker Sturmspitzen ist nicht zu spaßen
Allgemeine Zeitung Von Ulrich Hörnemann Rosendahl. Das Rosendahler Derby endete mit einem Viererpack für die gefrusteten Darfelder. 0:4 verloren gegen den Rivalen Westfalia Osterwick – Markus Lindner zog hinterher ein Gesicht, als sei ihm eine Laus über die Leber gekrochen. „Spielerisch war das gar nicht so schlecht, was unsere Jungs geboten haben“, meinte der Turo-Coach, „doch fehlte uns vorn die Durchschlagskraft.“
Schon früh musste er seine Formation wohl oder übel umbauen. Philipp Jacobs, der wie „Hubi“ Roling die Aufgaben des Co-Trainers wahrnimmt, humpelte in der 19. Minute vom Rasen. „Oberschenkelzerrung“, so seine Selbstdiagnose, „da geht nix mehr.“ Simon Gövert, der Nachwuchsmann, kam für Jacobs. Er spielte nun den Sechser für Roling, der Jacobs als Innenverteidiger neben Kapitän André Uphaus vertrat.
Die Darfelder Defensive wurde direkt danach zweimal von Luis Lammers auf die Probe gestellt. Als Uphaus (20.) den Ball vertändelte, semmelte ihn Lammers über den Querbalken, Wiederum Lammers (24.) scheiterte kurz darauf an Keeper Jan Reuter, der reaktionsschnell parierte.