Abgezockte Westfalia legt eine Schippe drauf
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Osterwick feiert 5:3-Heimsieg gegen den SV Gescher II
Allgemeine Zeitung OSTERWICK/GESCHER (fw). Lob gab es einmal mehr, aber erneut keine Punkte. „Eigentlich ist nicht zu verstehen, warum diese Mannschaft erst einen Punkt hat", zollte Tobias Paschert dem SV Gescher II seinen Respekt. Denn der hatte in Osterwick eine richtig gute Leistung abgeliefert - „aber leider nur in der ersten Halbzeit", bedauerte Marco Streuff. Folglich setzte sich die Westfalia am Ende mit 5:3 durch.
Nach dem ersten Ausrufezeichen der Gäste durch Marius Upgang-Rotert gelang den Osterwickern die frühe Führung durch Tobias Lanfers (4.). „Trotzdem waren wir super im Spiel", betonte Streuff, der den Torschrei in der zwölften Minute schon auf den Lippen hatte, aber Westfalia-Keeper Dominik Chmieleck parierte den Schuss von Andaré Weller-mann sensationell. Acht Minuten später gab's Elfmeter für Gescher, weil Marius Upgang-Roten gefoult worden war: Wellermann verwandelte zum 1:1 Der Schütze war auch in der 31. Minute nach einer Ecke per Kopf zur Stelle und besorgte die 2:1-Führung für die SV-Reserve. Florian Richters markierte in der 39. Minute den 2:2-Ausgleich, was Marco Streuff ärgerte: „Da ist unsere Defensivschwäche gnadenlos bestraft worden."
Noch bitterer für die Gäste: Nach der Pause war die Partie binnen kürzester Zeit schon fast entschieden. „Da haben wir uns jeweils stark über außen durchgesetzt und schön in die Mitte gespielt", lobte Paschert - Florian Richters war zur Stelle und traf in der 47. und 51. Minute. Mit dem 4:3-Anschlusstreffer durch Marius Upgang-Rotert ( 63.) und der gelb-roten Karte gegen Florian Richters keimte Hoffnung auf beim Schlusslicht, aber Tobias Schönnebeck krönte in der 79. Minute seine starke Leistung und machte mit dem 5:3 für die Osterwicker endgültig alles klar.
| Westfalia Osterwick - SV Gescher II 5:3; Tore: 1:0 Tobias Lanfers (4.), 1:1 und 1:2 André Wellermann (20., FE), 31.), 2:2, 3:2 und 4:2 Florian Richters (39., 47., 51.), 4:3 Marius Upgang-Rotert (63.), 5:3 Tobias Schönnebeck (79.).
Vorberichte zum Heimspiel der Ersten gegen SV Gescher II
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
GEGNER: SV Gescher II
ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Westfalia-Stadion, Osterwick, Rasen
ZUM SPIEL: Der Tabellenletzte ist zu Gast in Osterwick. Vom Tabellenplatz des Gegners will Westfalia-Trainer Tobias Paschert aber nichts wissen. „Die Gescheraner sind viel stärker, als es ihr Tabellenplatz aussagt", warnt er. „Das ist eine gute junge Truppe, die im vergangenen Jahr souverän aufgestiegen ist." Viele Spiele habe der Gegner knapp verloren, auch gegen Tabellenführer SG Coesfeld. „Das ist defaunitiv nicht die Schießbude der Liga", weiß Paschert. „Das•wird nicht leicht." Nach dem 2:2-Derby gegen Turo Darfeld, fordert Paschert einen Sieg. „Wir wollen wieder in die Spur kommen", erklärt er. „Gegen Gescher II wollen wir mit einem Heimsieg eine Siegesserie starten." Dafür steht dem Osterwicker Trainer ein großer Kader zur Verfügung. Lediglich Ullrich Wirtz und Timo Mevenkamp sind fraglich.
Vorbericht SV Gescher II
ZUM SPIEL: Marko Streuff, Trainer der Gescheraner Reserve, steht vor einem Personal-Puzzle. „Ich muss leider meine komplette Defensivreihe umstellen", ärgert sich Streuff. Neben den gesperrten Kevin Tenbrink fallen Eric Sundrum, Kevin Höing, Luca Neudert, Florian Ploß und Fabian Tschiskale aus. „Das ist zwar unglücklich, aber keine Ausrede", weiß Streuff vor dem Auswärtsspiel bei Westfalia Osterwick. In der vergangenen Woche habe seine Mannschaft nach einer starken Leistung den ersten Punkt in dieser Saison geholt. „Daran und an die vielen guten Auftritte in den vorherigen Spielen wollen wir anknüpfen", erklärt Streuff. Auswärts wollen sie es den Gastgebern aus Osterwick schwer machen. „Wir müssen hinten gut stehen und sofort in unseren Rhythmus kommen", fordert Streuff.
Remis im hitzigen Derby
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Turo Darfeld und Westfalia Osterwick spielen 2:2
Allgemeine Zeitung von Ulrich Hörnemann Rosendahl. Die Partie lief nicht mal 30 Sekunden, da klingelte es schon im Kasten von Dominik Chmieleck. Nach dem Anstoß schlug André Uphaus die Kugel lang und weit auf den linken Flügel. Einmal tippte sie auf, dann holte Carsten Daldrup, der wieselflinke Angreifer aus Darfeld, volley aus. Sein Schuss schlug punktgenau im rechten Giebel ein
„Das Tor gilt nicht“, wetterte Reinold „Radi“ Schönnebeck, Edelfan von Westfalia Osterwick, „wir haben den Ball noch gar nicht berührt.“ Doch fand Scherzkeks Schönnebeck kein Gehör bei Schiri Christoph Ipe.
Derby unter guten Freunden
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Turo Darfeld empfängt Westfalia Osterwick
Allgemeine Zeitung ROSENDAHL (fw). Ein Derby prickelt immer - die ganz große Rivalität will sich hier aber nicht einstellen, im Gegenteil. „Durch die Spieler, die gemeinsam in der JSG gekickt haben, besteht ein guter Kontakt zwischen den Mannschaften", verweist Tobias Paschert auf die seit Jahren funktionierende Zusammenarbeit zwischen Westfalia Osterwick und Turo Darfeld im Jugendbereich. Brisant geht also anders, und doch geht es um wichtige Punkte, wenn die beiden Nachbarn morgen in Darfeld aufeinandertreffen: Beide haben in der englichen Woche ordentlich gepunktet, Turo neun Zähler geholt und die Westfalia sieben, und sich so an das obere Drittel herangeschoben. „Jetzt muss sich für beide zeigen, wohin die Reise geht", sagt der Westfalia-Spielertrainer.
Markus Lindner hat die Osterwicker vor einer Woche beim 3:1-Sieg gegen GWNottuln II unter die Lupe genommen und zeigt sich beeindruckt. „Sehr zweikampfstark in der Defensive und absolut effizient vor dem Tor", lobt er den Gegner. Nicht zuletzt deshalb wäre ihm wohler, wenn sich die Personallage nicht so kompliziert darstellen würde: Gerade einmal 13 Kicker aus seinem Kader stehen zur Verfügung, weil mehrere Spieler mit Beginn der Herbstferien in Urlaub weilen oder privat verhindert sind. „Vielleicht kann ich noch Leute aus der zweiten Mannschaft dazuholen", zuckt der Turo-Trainer mit den Schultern. „Ich kann mir jedenfalls keine Spieler backen."
Personell sieht es bei den Osterwickern deutlich entspannter aus. „Alle Mann an Bord", verkündet Tobias Paschert, der mit drei Punkten den Anschluss nach oben wahren möchte. Die Darfelder wiederum möchten ihre Position - punktgleich mit Westfalia und wegen des besseren Torverhältnisses auf Rang fünf - auf jeden Fall verteidigen, auch wenn die jüngere Derbygeschichte nicht für sie spricht. Lindner: „Höchste Zeit, dass wir mal wieder eins gewinnen."
| Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Turo-Stadion in Darfeld.
Westfalia Osterwick feiert den Dreier
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: 3:1 gegen GW Nottuln II
Allgemeine Zeitung OSTERWICK (uh). Nach einem schleppenden Start kam der Gastgeber Westfalia Osterwick immer besser auf Touren. „Ausgerechnet in dieser Phase kassieren wir das 0:1", dachte Tobias Paschert, Spielertrainer von Westfalia Osterwick, an den Gegentreffer von Grün-Weiß Nottuln II, erzielt durch Clemens Donner ( 31. Minute), „doch kurz vor der Pause gleichen wir aus und legen in der zweiten Hälfte noch zwei Tore nach."
Auffälligster Akteur beim 3:1-Heimsieg war Leon Eggemann, der das 1:1 von Pascal Leipelt (44.) mit einem feinen Pass von der linken Außenbahn vorbereitete. Leipelt, der im Zentrum lauerte, musste nur noch den Fuß hinhalten. Eggemann (64. und 72.) war im zweiten Durchgang gleich doppelt erfolgreich. Sein 2:1 bereitete Florian Richters mit einem Einwurf ein, den Luis Lammers per Kopf verlängerte. Beim 3:1 servierte ihm Leipelt die Kugel. Eggemann vernaschte zwei Nottulner und vollendete sein Werk mit einem Schutz, der links unten im Eck einschlug.