Neuer Anlauf, altes Leiden
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Westfalia verpasst erneut den ersten Sieg
Allgemeine Zeitung -fw- Osterwick. Engin Yavuzaslan musste sich fühlen wie Bill Murray in einem der größten Filmklassiker. Denn in Osterwick war einmal mehr Murmeltiertag: alles gegeben, 3:1 geführt und doch wieder nicht belohnt. Auch im zwölften Anlauf wollte der Westfalia der erste Saisonsieg nicht gelingen. „Die Jungs tun mir einfach leid“, schüttelte der Trainer den Kopf. „Sie schmeißen sich rein, probieren alles.“ Aber auch gegen den TSV Marl-Hüls reichte es wieder nur zu einem 3:3.
Es waren Zentimeter, die zwischen Sieg und gefühlter Niederlage lagen. Denn in dieser 86. Minute zog Niklas Segbers bei einem der wenigen Konter auf und davon. Sein Schuss wurde von TSV-Torwart Timo Luppatsch noch leicht berührt, so dass der Ball etwas an Fahrt verlor – und Dennis Horschig noch kurz vor der Torlinie klären konnte. Kein 4:2, keine Vorentscheidung, dafür der Gegenangriff der Gäste, den Joker Krisztian Sztrimacz zum 3:3-Ausgleich vollendete. „Unfassbar“, stöhnte Yavuzaslan. „Wie viele Nackenschläge sollen wir noch bekommen?“
Dabei hatten die Osterwicker alle Trümpfe in der Hand. In der 22. Minute bekam Gästespieler Stjepan Filipovic nach einem Kopfballduell im Rückwärtsfallen den Ball an die Hand. Schiri Dennis Röhrs wartete den Vorteil ab, aber als Tobias Lanfers an Timo Luppatsch gescheitert war, entschied er auf Elfmeter – eine harte Entscheidung. Niklas Segbers war’s egal, er verwandelte sicher zum 1:0. Allerdings währte diese Führung nur bis zur 33. Minute, dann erlaubte sich Tobias Paschert einen folgenschweren Blackout: Unbedrängt schob er vor dem Strafraum den Gästen den Ball zu, die in Person von Ömer Develi das Geschenk dankend annahmen: Er schlenzte die Kugel zum 1:1 in den Winkel.
Nach der Pause war noch keine Minute gespielt, da lag die Westfalia wieder vorne. Lukas Segbers, der in der 41. Minute noch eine Großchance ausgelassen hatte, tauchte nach einem Steilpass vor dem TSV-Tor auf, umkurvte den Keeper und schob zum 2:1 ein (46.). Dumm nur, dass sich die Westfalia das Leben kurz darauf schwer machte, weil Tobias Schönnebeck in der 50. Minute die gelb-rote Karte sah. „In Unterzahl wurde es richtig schwer“, musste der gesperrte Yavuzaslan an der Seitenlinie zittern.
Dabei schien alles ein Happy-End zu nehmen. Denn den ersten richtigen Konter der Osterwicker krönte Niklas Segbers mit dem 3:1 (72.). „Das müssen wir einfach über die Zeit schaukeln“, ärgerte sich der Trainer. „Das ist der einzige Vorwurf, den ich den Jungs machen muss.“ Das gelang aber nicht, weil Krisztian Sztrimacz in der 79. Minute nach Vorarbeit des überragenden Marius Kortbuß auf 3:2 verkürzte – und der Westfalia mit seinem Treffer in der 87. Minute zwei wertvolle Zähler raubte. „Fußball ist Ergebnissport“, musste Engin Yavuzaslan zugeben. Wieder nicht gewonnen, wöchentlich grüßt das Murmeltier – „das hat aber nichts mit individueller Klasse zu tun, sondern mit fehlender Cleverness.“
Westfalia Osterwick – TSV Marl-Hüls II 3:3; Tore: 1:0 Niklas Segbers (22., HE), 1:1 Ömer Develi (33.), 2:1 Lukas Segbers (46.), 3:1 Niklas Segbers (72.), 3:2 und 3:3 Krisztian Sztrimacz (79., 87.).
Einsatz, Kampf und Willen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Westfalia Osterwick trifft auf den Keller-Rivalen TSV Marl-Hüls II
Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Na klar kennt er die Reserve vom TSV Marl-Hüls. „Aber Vorsicht“, sagt Engin Yavuzaslan, noch gesperrter Spielertrainer von Westfalia Osterwick, „das ist eine Zweitformation, da weißt du nie, wer aufläuft. Das ist wie ein Überraschungs-Ei! Egal, wir müssen dem Spiel unseren Stempel aufdrücken.“
Auf dem tiefen Rasenplatz verlangt er Einsatz, Kampf und Willen. „Druck müssen wir auf den Gegner ausüben“, betont Engin Yavuzaslan, „ein Punkt ist zu wenig, drei müssen her.“ Bei einer Niederlage gegen den Mitkonkurrenten, Drittletzter der Bezirksliga, wird es ganz, ganz schwer. „Jeder kann ja rechnen und die Tabelle lesen.“
Nach dem hochverdienten Unentschieden in Gahlen fordert er eine ähnlich engagierte Leistung. „Wir müssen ausnahmslos das abrufen, was wir gegen TuS Gahlen gezeigt haben“, hat Yavuzaslan seinen Leuten beim Training gesagt.
Fehlen werden weiterhin Jan-Simon Wilmer, Daniel Richter und Pascal Leipelt. 7 Anstoß: Sonntag, 14.30 Uhr, Westfalia-Stadion (Naturrasen), Im Kleining
Siebte Pleite im zehnten Spiel
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Westfalia Osterwick verliert 1:4 gegen Rot-Weiß Deuten
Osterwick. Die siebte Niederlage im zehnten Saisonspiel hatte ihm die gute Sonntagslaune genommen. „Einsatz und Willen allein reichen nicht aus“, klagte Engin Yavuzaslan nach dem Abpfiff, „eine gesunde Fußball-Intelligenz gehört dazu. Aber wenn viele beim Training fehlen, kannst du die natürlich nicht lernen. “
15 schwache Minuten kosten möglichen Sieg
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Westfalia Osterwick unterliegt beim FC Marl 1:3
Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw). 15 schwache Minuten, und schon war's passiert. 15 Minuten, in denen jegliche Konzentration fehlte. „Das dürfen wir uns einfach nicht erlauben", schüttelte Engin Yavuzaslan den Kopf. Nicht mal ansatzweise habe er zur Pause das Gefühl gehabt, diese Partie könnte verloren gehen und doch musste Westfalia Osterwick beim FC Marl ein 1:3 schlucken.
Dabei hatten die Osterwicker im ersten Durchgang alles im Griff. Als Niklas Segbers in der 31. Minute einen 18-Meter-Freistoß im langen Eck versenkte, war die Führung hochverdient. „Wir
hatten noch weitere Möglichkeiten, das zweite oder sogar dritte Tor zu machen", berichtete der Westfalia-Trainer. Das gelang aber nicht.
Und so sehr Yavuzaslan in der Kabine auch davor gewarnt hatte, nachzulassen, es passierte doch. „15 Minuten haben wir den Fußball völlig eingestellt", ärgerte er sich. Logische Folge war ein Doppelschlag der Gastgeber durch Florian Lingner (59. ) und Marvin Wloch (61.), die die Partie zum 2:1 drehten. „Danach haben wir wieder gedrückt", so der Spielertrainer, der letztlich Daniel Richter aus der Abwehr in die Offensive beorderte. Vergeblich, denn der Ausgleich wollte nicht fallen. Vielmehr setzte Marl in der Nachspielzeit durch Marcel Kaiser noch einen Konter zu 3:1-Endstand.
Bitter, weil unnötig. „Wir müssen uns an die eigene Nase fassen", redete Eng Yavuzaslan Klartext. Das Engagement stimme, und es ist auch möglich, in der Bezirksliga zu bestehen - „ab dazu gehören 90 Minuten!'
FC Marl - Westfalia Oste wick 3:1; Tore: 0:1 Nikl Segbers (31.), 1:1 Florian Lingner (59. ), 2:1 Marvin Wloch (61.), 3:1 Marcel Kaiser (90.+2 ).
Spielplan Altherrenturnier
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Alle Ergebnisse vom Altherrenturnier am vergangenen Samstag findet ihr in der PDF-Datei: