Bitterböse Abreibung
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Allgemeine Zeitung -uh- Gescher/Osterwick. Das war eine bitterböse Abreibung! Nach allen Regeln der Fußball-Kunst haben die Osterwicker ihren Gegner in Halbzeit eins vorgeführt und abgewatscht. "Die Gescheraner konnten nicht oder wollten nicht. Doch das ist nicht mein Problem. Gott sei Dank", meinte Gäste-Trainer Jörg Pahlig, "wir brauchten in der zweiten Hälfte gar nicht mehr viel tun." Im Schongang verwalteten sie den Vier-Tore-Vorsprung.
Ted Herold, Coach des FSV Gescher, war geplättet. Noch lange nach dem Schlusspfiff saß er auf der Auswechselbank und suchte eine Erklärung für das desaströse Auftreten seines Personals. "Ich weiß nicht, was hier abgegangen ist", musste er eingestehen, "die Jungs standen völlig neben den Schuhe." Nichts wollte funktionieren an diesem heißen Sommertag. "Als Trainer übernehme ich die Verantwortung für diese 0:4-Niederlage", sagte er leise und sprach dann für seine Mannschaft, "wir entschuldigen uns für diese Vorstellung bei den Fans."

Keiner will der Favorit sein
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Allgemeine Zeitung Gescher/Osterwick (uh). Die beiden Trainer schieben sich die Favoritenbürde gegenseitig in die Schuhe. "Ein ganz dicker Brocken", prophezeit der Osterwicker Coach Jörg Pahlig vorm heutigen Auftritt beim Gastgeber FSV Gescher, "der FSV zählt für mich zu den Top Four in der Bezirksliga." Ted Herold, der Trainerkollege, holt gleich zum Konter aus. "Die Osterwicker waren Tabellensechster und wollen sich in dieser Saison weiter verbessern, hat Pahlig selber gesagt. Also müssen sie mindestens Fünfter werden." Beide Aussagen lassen den Schluss zu, dass sich heute zwei Teams unmittelbar auf Augenhöhe begegnen.

Westfalia Osterwick hat leichtes Spiel
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Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Mit dem 3:0-Sieg in Seppenrade war er zufrieden. "Alles in allem haben wir gut gespielt", so Jörg Pahlig, "doch zwischendurch leisten wir uns immer wieder Schwächephasen."
Die Gäste aus Osterwick erzielten in der 12. Minute die frühe Führung durch einen Kopfball von Tobias Paschert. "Wir sind stark angefangen", berichte Trainer Pahlig, "der Ball lief gut."
Westfalia Osterwick steht unter Druck
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Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Jörg Pahlig schaut schon ein, zwei Wochen weiter. "An den beiden kommenden Spieltagen erwarten uns zwei ganz starke Gegner: der FSV Gescher und Vorwärts Epe", erzählt der Osterwicker Trainer vorm Auftritt, "wenn wir in Seppenrade nichts holen, stehen wir danach arg unter Druck." Deshalb will er morgen unbedingt punkten. "Das macht die Sache nicht unbedingt einfacher." Denn um nicht in den Tabellenkeller der Bezirksliga abzudriften, sind sie auf ein Erfolgserlebnis angewiesen.

