In Rosendahl grassiert das Derbyfieber
- Details
- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Erstmals seit Jahren kommt es morgen zum Duell zwischen Turo und Westfalia
Allgemeine Zeitung Rosendahl (fw). Der letzte Sieg ist acht Jahre her. „Damals in der Bezirksliga hat Turo gewonnen", erinnert sich Wolfgang Köning. Zuletzt haben sich die Wege der beiden Nachbarn selten gekreuzt – das wird sich morgen ändern: Westfalia Osterwick kommt nach Darfeld, und das elektrisiert die beiden Lager.
Für Zoui Allai wird das in der Spielvorbereitung eine leichte Aufgabe. „Ich werde vorher nicht viel sagen müssen", lächelt der Westfalia-Spielertrainer, für den das Rosendahler Derby bisher aber kein großes Thema war. Schließlich stand noch am Donnerstagabend das vorgezogene Spiel gegen DJK Rödder (7:0) auf dem Programm. Dabei hat Allai einige Vorsichtsmaßnahmen ergriffen: Florian Göbel, der beim Aufwärmen Probleme hatte, blieb draußen, Timo Mevenkamp ging zur Pause runter, Niklas Segbers kam erst nach einer Stunde. „Ich gehe aber davon aus, dass am Sonntag alle spielen können", so Allali. „Wir wissen, dass richtig was auf uns zukommt."
Genau dafür wollen die Darfelder sorgen, die sich in der Außenseiterrolle pudelwohl fühlen. „Osterwick gilt zu Recht als klarer Favorit", betont Wolfgang Köning. „Sie spielen schnörkellos, nicht immer unbedingt spektakulär, aber effizient. Für unsere jungen Spieler wird das Spiel ein weiterer, wichtiger Schritt in der Entwicklung sein." Und mit der ist der Trainer sehr zufrieden, nicht zuletzt wegen der starken Leistung beim knappen 1:2 bei der SG Coesfeld 06. „Wir sind mittlerweile in der Lage, aus Spielen gegen die Topmannschaften der Liga etwas Zählbares mitzunehmen", betont er. „Das allein ist schon ein großer Erfolg." Seine Jungs seien vor dem Derby jedenfalls maximal motiviert.
Tobias Riermann und Sebastian Daldrup werden nach ihren langen Verletzungspausen in den nächsten Wochen langsam herangeführt und stehen am Sonntag als Backup zur Verfügung. Dennis Maas ist weiterhin angeschlagen (Leiste), Matthias Daldrup nach einer hartnäckigen Grippe ebenfalls.
Anstoß: Sonntag 15. Uhr, Turo-Stadion.

Westfalia mit sieben auf einen Streich
- Details
- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung Osterwick (fw). Von einem Spaziergang wollte Zoui Allali nichts wissen, im Gegenteil. „Das war schwere Arbeit", versicherte er am Donnerstagabend kurz nach dem Abpfiff. „Denn wir hatten so viele Aktionen nach vorne, dass wir unheimlich viel in Bewegung sein mussten." Das hat A-Kreisligist Westfalia Osterwick konsequent durchgezogen – und im vom sechsten Spieltag vorgezogenen Meisterschaftsspiel gegen DJK Rödder einen satten 7:0-Sieg eingefahren. Von Beginn an entwickelte sich das Spiel in Richtung Gästetor, und schon nach elf Minuten schlug es dort zum ersten Mal ein: Zoui Allali selbst traf zum frühen 1:0. Benjamin Raabe legte nur sechs Minuten später das 2:0 nach und erhöhte noch vor der Pause auf 3:0. Trotz der einseitigen Partie verdiente sich Rödder ein Lob des Westfalia-Spielertrainers: „Sie haben während des gesamten Spiels versucht, den Ball ordentlich hinten rauszuspielen und nicht blind zu schlagen", so Allali. „Das verdient Respekt." Allerdings waren die Osterwicker an diesem Abend eine Nummer zu groß. Johannes Sicking markierte das 4:0, ehe Zoui Allali nur durch ein Foul zu bremsen war. Den fälligen Elfer verwandelte Daniel Richter zum 5:0. Das halbe Dutzend machte Ulrich Wirtz voll. Den Schlusspunkt setzte erneut Zoui Allali, der einen klugen Querpass des eingewechselten Niklas Segbers zum 7:0 über die Linie schob – zugleich eine prima Einstimmung auf das Rosendahler Derby bei Turo Darfeld, das am Sonntag steigt.
Westfalia Osterwick – DJK Rödder 7:0; Tore: 1:0 Zoui Allali (11.), 2:0 und 3:0 Benjamin Raabe (17., 26.), 4:0 Johannes Sicking (62.), 5:0 Daniel Richter (67., FE), 6:0 Ulrich Wirtz (70.), 7:0 Zoui Allali (82.).

Vorgezogenes Heimspiel der Ersten gegen DJK Rödder
- Details
- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Das Heimspiel der Ersten gegen DJK Rödder wird auf heute Abend vorgezogen. Anstoß ist um 19.30 Uhr auf dem Kunstrasen.
Link auf das Spiel bei Fußball.de: http://www.fussball.de/spiel/kreisliga-a-coesfeld-kreis-ahaus-coesfeld-kreisliga-a-herren-saison1415-westfalen/-/spiel/01LGEOLSO8000000VV0AG812VUF95A6R#!/section/stage
Personaldecke auf Kante genäht
- Details
- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Westfalia Osterwick steckt die vielen Ausfälle erstaunlich locker weg
Allgmeine Zeitung -uh- Osterwick. Am Tag danach war er noch immer begeisterte von seiner Truppe. „Die ersten 20 Minuten, als Niklas Segbers noch mitgespielt hat, waren richtig geil", sagte Zouhair Allali und dachte an die Startphase, als die Osterwicker die Gäste aus Dülmen II in den Schwitzkasten nahmen und ihnen kaum Zeit zum Luftholen ließen. „Dann habe ich meine alte Verletzung wieder gespürt", erklärte Segbers sein frühes Ausscheiden nach gut einer halben Stunde, „deshalb hab' ich mich lieber auswechseln lassen." Seine Zerrung im rechten Oberschenkel hatte sich leider wieder bemerkbar gemacht.
Die Personaldecke beim A-Ligisten Westfalia Osterwick ist knapp auf Kante genäht. „Das war heute schon ein Luxusaufgebot", wollte Zouhair Allali nicht klagen, obwohl Pascal Leipelt, Tobias Lanfers und Lukas Segbers fehlten. „Thomas Pankraz hat sich beim Aufwärmen auch noch eine Zerrung geholt." Wegen der Ausfälle hatte Allali wieder den Alterspräsidenten reaktiviert: Roland Kortüm, 46 Jahre jung, ordnete die Abwehrreihe und startete nach Balleroberung schnelle Gegenangriffe. Zouhair Allali war hin und weg: „Rolands Passspiel ist einfach überragend!"
Roland Kortüm, der „Evergreen", hatte maßgeblichen Anteil am 3:0-Sieg gegen eine Dülmener Mannschaft, die in der Schlussphase zu ihrer ersten und einzigen Torchance kam. „Hinten standen wir bombensicher, und daher haben wir wieder zu Null gewonnen". lobte der Westfalia-Coach die Defensivabteilung, „das war allererste Sahne." Nach drei Spielen, einem weniger als das Spitzentrio, sind die Osterwicker noch ungeschlagen. Mit einem Minimal-Torverhältnis von 6:1 liegen sie in der Tabelle auf Platz vier.
Erste Niederlage für den SuS
- Details
- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung HOCHMOOR. Die erste Niederlage war verdient, das gab Frank Averesch ehrlich zu. „Besonders in der ersten Halbzeit war Osterwick klar besser", berichtete der Trainer des SuS Hochmoor nach dem 0:2 bei der WestfaliaReserve. „Diese 45 Minuten haben wir völlig verpennt." Zu weit weg standen die Hochmooraner, auch die vier Offensivspieler machten zu wenige Wege nach hinten, monierte Averesch. Jens Averkamp nutzte die Lücken zu zwei Treffern für die Osterwicker, die damit ihre weiße Weste behielten. Im zweiten Durchgang agierte der SuS zwingender, aber besonders Florian Richters hatte Pech im Abschluss. Averesch: „Ein Warnschuss zur richtigen Zeit - aber wir sind immer noch im Soll."
Westfalia Osterwick II - SuS Hochmoor 2:0; Tore: 1:0 und 2:0 Jens Averkamp (16., ( 34.).