Drei wichtige Zähler im Flutlichtspiel
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Osterwick gegen Gescher II
Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Heute steht er nur am Seitenrand. Zoui Allali, Spielertrainer des A-Kreisligisten Westfalia Osterwick, hat „die Schnauze voll", wie er selber sagt. „Ich muss pausieren! Alles andere macht keinen Sinn." Seine Mannschaft muss im vorgezogenen Meisterschaftsspiel gegen den Gast SV Gescher II ohne ihn auskommen.
Nach dem Unentschieden beim Tabellenzweiten ASC Schöppingen war der Frust groß. „Jetzt müssen die Jungs zeigen, ob sie Charakter haben", erklärt Zoui Allali, der im Titelrennen nicht noch mehr Punkte auf den souveränen Spitzenreiter SG Coesfeld 06 einbüßen will, „es wird personelle Änderungen geben." Die Muskelblessur, über die er schon seit Wochen klagt, verbietet einen Einsatz. „Das ist schon eine alte Geschichte", schaut Allali zurück, „die Verletzung ist in Darfeld wieder aufgebrochen, und in Schöppingen musste ich nach einem langen Sprint raus. Da ging nichts mehr."
Michael Laukamp, Trainer des Rivalen SV Gescher II, dankt den Osterwickern ausdrücklich, dass diese Partie schon heute ausgetragen wird. „Das ist nicht selbstverständlich", betont er. „Die Aufgabe wird natürlich ähnlich schwer wie gegen die SG Coesfeld." Defensiv müsse sich sein Team deutlich steigern. „Und wenn wir uns vorn Chancen erarbeiten, dann sollten wir sie auch eiskalt nutzen." Ein Erfolgserlebnis, so Michael Laukamp, sei dringend nötig: „Dann wird es automatisch besser laufen."
Anstoß: heute, 19.30 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion
Ausgleich fällt kurz vor Schluss
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Die Osterwicker gaben in der ersten Halbzeit klar den Ton an. Nach Flanke von Spielertrainer Zoui Allali köpfte Daniel Richter in der 13. Minute das 1:0. „Obwohl wir nicht gut gespielt haben", so Allali, „waren wir bis zur Pause die bessere Mannschaft." Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Schöppinger den Druck. Als Allali in der 69. Minute raus musste, weil seine alte Muskelblessur wieder aufgebrochen war, ging es drunter und drüber. Bis kurz vor Schluss konnten die Gäste den Ausgleich verhindern. Doch in der 90. Minute wurde ein harmloser Schuss von Markus Walbersmann abgefälscht. Jan-Simon Wilmer war machtlos. „Ärgerlich", wetterte Zoui Allah, „auch wenn Schöppingen den einen Punkt verdient hat."
ASC Schöppingen Westfalia Osterwick 1:1; 1:0 Daniel Richter (13.), 1:1 Markus Walbersmann (90.).
Westfalia Osterwick ist heiß
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Topspiel beim Tabellenzweiten ASC Schöppingen
Allgemeine Zeitung OSTERWICK (uh). Tobias Paschert hat seinem Ex-Klubkollegen Simon Artmann eine Überraschung angekündigt: „Für dich lassen wir uns was Besonderes einfallen!" Paschert ist Kapitän beim Tabellendriiten Westfalia Osterwick, Artmann Trainer beim Dritten ASC Schöppingen.
Morgen prallen die beiden Mannschaften aufeinander. „Mit Turo Darfeld hat uns schon ein Aufsteiger geschlagen", so Paschert vorm Gastspiel in Schöppingen, „das soll uns nicht noch mal passieren."
Die Leistung in Darfeld sei unzureichend gewesen. „Das war zu wenig, was wir gezeigt haben", weiß Tobias Paschert, „die Niederlage war verdient." Im Training haben alle mitgezogen. „Wir sind heiß", gibt Paschert grünes Licht, „nur 'Janni Wilmer hat einige Probleme mit seiner Oberschenkel-Prellung"
Anstoß: Sonntag, 15 Uhr,Schöppingen, Sportplatz, Metelener Str.
„Wir haben eine klaren Plan"
A-Liga Coesfeld: Schöppingen erwartet Osterwick
WN.de Von Kristian van Bentem Die erste echte Reifeprüfung der Saison hat der ASC Schöppingen mit dem Remis in Coesfeld gemeistert. Wer dem Tabellenführer die ersten Punkte abnimmt, muss sich nicht ärgern, dass er zum zweiten Mal in Folge einen Dreier verpasst hat – und es winkt nun wieder ein Dreier.
Die Ausgangslage
Gegen den Tabellenvierten (10 Punkte) kann der Zweitplatzierte (14 Punkte) am Sonntag ab 15 Uhr zu Hause beweisen, dass er sich zu einem Aufstiegskandidaten entwickeln könnte. „Und ich bin überzeugt, dass wir in diesem Spiel punkten, denn wir haben einen klaren Plan", erklärt Trainer Simon Artmann und erwartet, „dass es ein hochklassiges A-Liga-Spiel wird".
Der aktuelle Kader
Fehlen werden Christoph Lütke Bitter, Andreas Urban (privat verhindert) und die verletzten Stefan Heying, André Heying und Christopher Elfring.
Der Gegner
„Diese Mannschaft kenne ich als Osterwicker natürlich bestens. Das ist schon eine richtig gute Truppe", schwärmt Artmann. „Westfalia will aufsteigen, hat den kompletten Kader beisammen und ist klarer Favorit."
Westfalia-Reserve gut erholt
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Gut erholt von der überraschenden 3:7-Niederlage gegen GW Nottuln III zeigte sich Fußball-B-Kreisligist Westfalia Osterwick II: In einer vom achten Spieltag ( 5. Oktober) vorgezogenen Begegnung setzte sich das Team von Trainer Udo Mester auf eigenem Platz klar mit 7:0 gegen SF Merfeld II durch.
Derby-Held dank Freistoß-Kracher
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Turo Darfeld bezwingt Westfalia Osterwick mit 1:0
Allgmeine Zeitung -fw- Rosendahl. So viele Knallbonbons dieser Art waren ihm noch nicht gelungen. „Zumindest nicht aus dieser Entfernung", grinste Sven Bednarz. Am Sonntag passten die Rahmenbedingungen für einen spektakulären Auftritt: Derbyzeit, viele Zuschauer, fast ebenso viele Freistöße und sieben Minuten Nachspielzeit – ein guter Moment, Geschichte zu schreiben: Mit einem Freistoß aus 35 Metern in den Winkel entschied Bednarz das Duell der Ortsrivalen Turo Darfeld und Westfalia Osterwick zugunsten des Aufsteigers.
Und das völlig verdient, daran ließ Zoui Allali keinen Zweifel. „Ich könnte ein Buch über unsere Fehler schreiben", schüttelte der Westfalia-Spielertrainer den Kopf. Er musste seinem Personal bescheinigen, nie ins Spiel gekommen zu sein. Das lag möglicherweise auch daran, dass Allali selbst nach zehn Minuten mit einer Oberschenkelverletzung raus musste. „Dann müssen eben andere die Hierarchie besetzen", betonte er. „Die Typen dafür haben wir doch." Nur nahm gestern niemand das Heft des Handelns in die Hand.
Die Darfelder wiederum hatten ihr Ziel erreicht: Sie wollten vor allem die starke Offensive der Westfalia nicht ins Spiel kommen lassen. „Das haben die Jungs super umgesetzt", strahlte Wolfgang Köning. „Dabei haben wir in der ersten Halbzeit nicht einmal gut gespielt." Chancen gab es trotzdem, wie in der zehnten Minute, als André Uphaus als bester Position über den Kasten knallte. Oder in der 27. Minute, als der kaum zu bremsende Carsten Daldrup quer legte und Jan-Simon Wilmer in letzter Sekunde vor Lutz Lammerding klärte. Die beste Möglichkeit der Gäste hatte Timo Mevenkamp auf dem Schlappen, dessen 35-Meter-Freistoß Turo-Keeper Florian Stetzka zur Ecke klärte.
Nach der Pause nutzte Sven Bednarz zwei Freistöße als Wachmacher: Den ersten lenkte Jan-Simon Wilmer noch über die Latte (51.), beim zweiten Kracher in der 59. Minute war er machtlos – die 1:0-Führung für die Darfelder. Jetzt endlich war die Handbremse gelöst. Ein spielerisches Leckerchen entwickelte sich zwar nicht, dafür ein echtes Derby. Nicht unfair, aber mit gefühlt 20 Freistößen für die Westfalia rund um den Strafraum. „Dabei waren sie immer brandgefährlich", gab Wolfgang Köning zu. Aber die Deckung mit einem starken Florian Stezka hielt. Und das musste sie auch, weil Lutz Lammerding in der 74. Minute nach einem Konter über Carsten Daldrup und Niklas Laukamp die Riesenchance zum 2:0 vergeben hatte.
Als Schiri Fabian Bodem nach 97 Minuten abpfiff, feierten die Darfelder. „Zurecht, weil bei uns die Kreativität fehlte", gab Zoui Allali zu. Sein Trainerkollege fand es derweil schlicht „megageil". Seine Jungs wollten diesen Dreier: „Wir haben an uns geglaubt." Und sie hatten nicht nur diesen Kunstschützen Sven Bednarz in ihren Reihen, sondern auch einen Youngster, der ein Fairplay-Zeichen setzte: Derby, 90. Minute, 1:0 – und doch korrigierte Urs Monse eine Entscheidung des Schiris, der schon Abstoß gegeben hatte, auf Eckball für Osterwick.
Turo Darfeld – Westfalia Osterwick 1:0; Tor: 1:0 Sven Bednarz (59.).
