Gemeinsame Scache für die Nachwuchsförderung bei Westfalia Osterwick: Steffen Sicking (links) als Trainer der zweiten Mannschaft und Manny Gröning (Sportlicher Leiter)
Gemeinsame Scache für die Nachwuchsförderung bei Westfalia Osterwick: Steffen Sicking (links) als Trainer der zweiten Mannschaft und Manny Gröning (Sportlicher Leiter)

Fußball: Steffen Sicking kümmert sich bei Westfalia II um die Ausbildung

Westfalia Osterwick OSTERWICK (fw). Westfalia steht drauf, Westfalia steckt drin. Gilt immer mehr und hier in diesem Talentschuppen erst recht. „Wir hatten schon Spiele, in denen neun Jungs unter 21 Jahren auf dem Platz standen", sagt Manfred Gröning nicht ohne Stolz. „Das ist der Weg, den wir fortsetzen wollen." Und einer, für den die zweite Mannschaft als Osterwicker Unterbau eminent wichtig ist. Eine Aufgabe, der sich Steffen Sicking als Verantwortlicher auch in der Saison 2026/27 widmen wird.

Damit steht der 28-Jährige exemplarisch für das Ziel, auf möglichst viele Eigengewächse zu setzen - was in vielen Vereinen anders ist und auch in Osterwick über Jahre entgegengesetzt gehandhabt wurde. „Dafür brauchen wir eine gute zweite Mannschaft, die diese Jungs ausbildet", erklärt Gröning, der bei der Westfalia die Aufgaben des Sportlichen Leiters wahrnimmt. Und einen Trainer, der diese Herausforderung mit dem nötigen Spaß und Fachwissen annimmt. „Das klappt wie erhofft", zieht Sicking ein positives Zwischenfazit. Platz zehn mit 17 Punkten ist eine ordentliche Bilanz zur Winterpause, nachdem die Westfalia-Reserve in der Kreisliga B zuletzt häufig im Abstiegskampf steckte.

„Steffen bringt auch in der angespannten personellen Situation ein Team auf den Platz, das sich prächtig entwickelt."
Sportlicher Leiter Manfred Gröning


Erfahrung bringt Steffen Sicking trotz seiner erst 28 Jahre reichlich mit. Schon im Jugendbereich der. Westfalia war er als Trainer tätig, nur bremsten ihn ständige Knieprobleme als Spieler der ersten Mannschaft aus. „Dann habe ich den Posten des spielenden Co-Trainers bei der Zweiten übernommen, aber am dritten Spieltag hat es mich schon wieder erwischt", schüttelt er den Kopf. Nach der siebten Knieverletzung stand für ihn fest: dann nur noch als Trainer.

So schart er die Talente um sich, holte im Sommer ein paar erfahrene Kicker zurück, die schon aufgehört hatten. „Wir haben jetzt ein sehr durchlässiges System", lobt Manny Gröning die gute Zusammenarbeit zwischen dem Bezirksliga-Trainerteam mit Carsten Schlamann und Timo Grabowsky. Dass die „Zweite" als Sprungbrett dient, er auch mal Spieler dauerhaft nach oben abtreten muss wie 'beispielsweise Patrick Popinski, ist Steffen Sicking absolut bewusst. „Die Jungs machen das ganz reibungslos mit", verweist der Trainer darauf, dass sich sein Personal auch nach dem eigenen Spiel noch bei der ersten Mannschaft auf die Bank setzt, wenn es dort personell dünn zugeht. „Natürlich müssen wir häufiger mit einem anderen Kader auflaufen", sagt Sicking. „Aber wir gehen sehr gut damit um und setzen uns Ziele."

Dazu zählt, in der Rückrunde, die am 1.März mit dem Heimspiel gegen Union Lüdinghausen II beginnt, eine gute Rolle im gesicherten Mittelfeld der B-Liga zu spielen. Und nicht zuletzt, die Youngsters weiter auszubilden und auf Einsätze in der „Ersten" vorzubereiten. „In der nächsten Zeit rücken wieder einige gute Leute aus der eigenen Jugend nach", weiß Manny Gröning. An Arbeit wird es Steffen Sicking also nicht mangeln.

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