Bezirksliga: Westfalia hofft auf guten Abschluss gegen BVH Dorsten
Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw). Für Zartbesaitete wird der Auftritt am dritten Advent nichts, im Gegenteil. Denn der BVH Dorsten ist nicht wirklich für die ganz feine Klinge bekannt. „Die sind sehr körperlich unterwegs", weiß Carsten Schlamann. „Darauf ist auch deren Spielstil ausgelegt." Darauf muss sich Westfalia Osterwick morgen im Heimspiel einstellen, in dem vor der Winterpause unbedingt noch ein Erfolgserlebnis her soll.
Das braucht es auch unabhängig von der Tabellensituation, die beim Schlusslicht ohnehin nicht immer in den Köpfen herumschwirren soll. „Wir bewerten unsere Entwicklung nicht allein anhand des Tabellenplatzes", betont der Trainer. „Uns geht es darum, ein gutes Gefühl mit in die nächsten Wochen zu nehmen." Wobei sie „ganz nebenbei" die Chance haben, mit einem Sieg zumindest etwas näher an die Nichtabstiegsplätze heranzurücken.
Anders als zuletzt beim 1:5 gegen den SV Gescher müssen sie klaren Kopf bewahren und bei ihrem eigenen Spielstil bleiben. „Dorsten kommt häufig über lange Bälle auf die beiden Brecher im Sturm", erklärt Schlamann. „Wir sollten es schnell und gradlinig spielerisch lösen und uns vor allem dabei gegenseitig unterstützen." Ob die Westfalia bis auf die Langzeitverletzten komplett auflaufen kann, ist fraglich, denn einige Kicker sind angeschlagen, darunter auch Spielertrainer Timo Grabowsky.
| Anstoß: Sonntag, 14.30 Uhr, Westfalia-Stadion (Kunstrasen) in Osterwick; nach dem Spiel spendiert die Mannschaft für die treuen Fans 50 Liter Freigetränke.