Knappe Niederlage nach starkem Spiel
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Trotz der 1:2-Niederlage beim Tabellendritten SG Borken war Engin Yavuzaslan hellauf begeistert von seiner Truppe. „Seit dem 1. Juli, als ich in Osterwick angefangen bin, war das heute das mit Abstand beste Spiel, das meine Leute gezeigt haben“, betonte der Trainer des Bezirksliga-Aufsteigers Westfalia Osterwick, „aber Fußball ist nun mal Ergebnis-Sport.“
Die Gäste aus Osterwick waren von der 1. Minute an im Spiel. „Wir haben auf ihrem Platz, in ihrem Wohnzimmer sozusagen, das Heft des Handelns in die Hand genommen“, so Yavuzaslan, „und ich hatte nicht den Eindruck, dass wir wie ein Schlusslicht aufgetreten sind. Im Gegenteil! Wir haben gepresst, gedrückt und waren in allen Belangen besser als Borken.“ Schon in der 9. Minute sorgte Niklas Segbers für die 1:0-Führung. „Aber unser Gegner machte mit der ersten Chance den Ausgleich“, berichtete Engin Yavuzaslan, „Bastian Bone ist auch ein sehr guter Spieler, der allerdings nach dem 1:1 keinen Stich mehr gesehen hat gegen 'Didi', der ihn dann gut zugedeckt hat.“ Davide Pietro Recker zeigte eine starke Leistung, wurde jedoch genauso wenig belohnt wie seine Kollegen, denn Daniel Ebbing glückte nach der Pause das 2:1-Tor.
SG Borken - Westfalia Osterwick 2:1; Tore: 0:1 Niklas Segbers (9.), 1:1 Bastian Bone (17.), 2:1 Daniel Ebbing (51.).
Mammut-Aufgabe beim Spitzenteam
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Osterwick gastiert in Borken
Allgemeine Zeitung OSTERWICK (uh). Engin Yavuzaslan hat den Gegner ausspioniert. „Ich habe die SG Borken beim Spiel in Hüls gesehen, wo in der Nachspielzeit noch der 3:2-Siegtreffer fiel, und ich war auch beim Heimspiel gegen den SV Gescher live dabei", berichtet der Osterwicker Spielertrainer, „die Mannschaft ist taktisch gut geschult, robust, fit, sie tritt kompakt und geschlossen auf."
„Die Defensive hat bislang erst 16 Gegentore kassiert, die Offensive verfügt über eine riesige Qualität", so sein fachmännisches Urteil, „Borken hat das Potenzial, um bis zum Saisonende oben mitzumischen."
Deshalb hat Engin Yavuzaslan seinen Schützlingen bereits den Rat gegeben, bloß keine Fehler zu machen. „Denn die werden von diesem Gegner sofort bestraft", weiß er, „der Kapitän ist mir besonders aufgefallen: Daniel Ebbing, der Sechser, denkt und lenkt das Spiel. Auf uns wartet eine anspruchsvolle und sehr schwierige Aufgabe."
Nichts Neues für die Osterwicker! „Seit dem zweiten Spieltag haben wir nur noch schwere Spiele. Das kennen wir", erklärt Yavuzaslan. „Unser erster Saisonsieg sollte uns Selbstvertrauen geben." Er hofft, dass jetzt der Knoten geplatzt ist. „Wir werden uns jedenfalls nicht hinten reinstellen."
Bis auf Keeper Jan Simon Wilmer und Angreifer Pascal Leipelt sind alle einsatzbereit. Auch Daniel Richter, der beim 4:1 über den FC Epe nach einmaligem Training gleich ein wahnsinniges Spiel abgeliefert hat.
Anstoß: Sonntag, 14.30 Uhr, Borken, NETGO Arena
Westfalia Osterwick verlässt die Abstiegsränge
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Im Keller brennt wieder Licht
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Starke Westfalia belohnt sich mit 4:1-Sieg gegen den FC Epe
Osterwick. Das Gefühl war ungewohnt, aber richtig gut. „Ich wusste ja nur noch, wie man Trainingsspiele gewinnt“, grinste Engin Yavuzaslan. In der Meisterschaft war das Ewigkeiten her – umso größer die Erleichterung, als Schiri Maik Kerstan gestern die Partie gegen den FC Epe abpfiff. Gewonnen – und wie! Nicht gezittert, nicht glücklich, dieser 4:1-Sieg war der verdiente Lohn für den unbändigen Willen, mit dem Westfalia Osterwick pünktlich zum ersten Advent wieder ein Licht im Tabellenkeller entzündet hat.
Tabelle lesen und kämpfen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Westfalia muss im Heimspiel gegen den FC Epe eine Reaktion zeigen
Allgemeine Zeitung (fw) Osterwick. Große Ansprachen will er nicht halten. „Allen, denen ich die Situation noch erklären muss, ist sowieso nicht mehr zu helfen“, macht Engin Yavuzaslan deutlich. „Wer die Tabelle lesen kann, weiß, was Sache ist.“ Im Klartext: Das lange Warten auf den ersten Saisonsieg muss aufhören bei Westfalia Osterwick. Dringend – morgen im Heimspiel gegen den FC Epe.
Der Trainer ist gewiss keiner, der seine Jungs schnell in die Pfanne haut, ganz im Gegenteil. Der Auftritt bei der 1:2-Niederlage in Merfeld vor einer Woche hat ihm aber ordentlich zugesetzt. „Im Abstiegskampf muss man sich mit Mann und Maus wehren“, betont Yavuzaslan. „Das haben wir vermissen lassen.“ Seine Enttäuschung darüber habe die Mannschaft im Dienstagstraining zu spüren bekommen: „Bälle gab es nur für die Torhüter.“
Mit einer anderen Einstellung soll gegen den FC Epe, der mit 13 Punkten knapp über dem Strich steht, endlich ein Erfolgserlebnis her. Und jetzt sei es auch an der Zeit, sich nicht mehr hinter Ausfällen zu verstecken. Daniel Richter ist nach seinem komplizierten Armbruch wieder ins Training eingestiegen, aber er wird Sonntag wohl ebenso wenig eine Alternative sein wie Torjäger Niklas Segbers, dessen Einsatz sich ganz kurzfristig entscheiden werde: „Ich denke, eher nicht.“ Umso wichtiger sei es, dass alle anderen Spieler Verantwortung übernehmen. „Bis auf die beiden Youngster Florian Prause und Jan Kröger nehme ich alle in die Pflicht“, betont Engin Yavuzaslan. In den letzten drei Spielen des Jahres müsse der Knoten platzen: „Sechs Punkte sind Pflicht, wenn wir ansatzweise schöne Weihnachten feiern wollen.“
Anstoß: Sonntag, 14.15 Uhr, Westfalia-Stadion (Kunstrasen).
"Ich hoffe dass jeder kapiert hat, was Sache ist. Wer nicht, kann sich ja eine schönes Angebot im Westfalia-Breitensport aussuchen"
Enging Yazusaslan, Spielertrainer von Westfalia Osterwick, zur nötigen Einstellung im Abstiegskampf