Vorbericht zum Heimspiel der Ersten gegen DJK Dülmen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
GEGNER: DJK Dülmen
ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion, Naturrasen
ZUM SPIEL: Die Dülmener sind in einer komfortablen Situation. „Als Tabellenvierter kommen sie ganz gelöst und tiefenentspannt", erklärt Engin Yavuzaslan, der mit seiner Osterwicker Mannschaft im Schlussdrittel angesiedelt ist, „wir müssen endlich die volle PS-Zahl, die wir haben, auf den Platz bringen." Die Leistung in Olfen sei gut gewesen. „Allerdings müssen wir im Sechzehner cool bleiben und unsere Chancen eiskalt verwerten." Er vertraut seinen jungen
Büllekes. „Es gibt so Tage! Sie werden wieder ihre Tore machen." Benny Raabe fehlt. Angeschlagen sind Daniel Richter und Hannes Grams.
Verstecke Kamera in Olfen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Engin Yavuzaslan fühlte sich auf den Arm genommen. „Ich dachte schon, hier würde ein neuer Streich für Versteckte Kamera gedreht", meinte der Osterwicker Spielertrainer nach der überraschenden 1:2-Pleite in Olfen, „doch das war leider kein Gag, sondern bittere Realität." Seine Mannschaft habe gefühlte 95 Prozent Ballbesitz gehabt. „Bis zum Strafraum haben wir Landesliga-Fußball gezeigt", berichtete er, „doch vorm Tor fehlte unseren Jungs, die ein Durchschnittsalter von 19, 20 Jahren haben, die nötige Abgezocktheit. Da müssen sie sich jetzt durchboxen." Mit „einem Abseitstor" (O-Ton Yavuzaslan) sind die Hausherren in Führung gegangen. Max Müller (34. Minute) war der glückliche Schütze. Julian Wilhelm (80.) erhöhte auf 2:0. Kurz darauf verkürzte Nils Borgert (82.) auf 1:2. „Diese Niederlage ist sehr ärgerlich", wetterte Yavuzaslan, „dabei hatten wir Chancen über Chancen, die wir aber im Fünf-Minuten-Takt vergeben haben."
| SuS Olfen - Westfalia Osterwick 2:l; Tore: l:0 Max Müller (34.), 2:0 Julian Wilhelm (80.), 2:1 Nils Borgert (82.)
Mit Kampf und dem Gesetz der Serie
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Westfalia feiert ersten Saisonsieg gegen SG 06
Allgemeine Zeitung -fw- Osterwick/Coesfeld. Mit Zauberfußball waren die beiden Kontrahenten schon vorher sehr sparsam umgegangen, aber in der Schlussphase rollte die Kugel nahezu gar nicht mehr. Viele Fouls und Unterbrechungen, Diskussionen inklusive Rudelbildung – wenn die Teams in den Strafräumen häufiger dieses Engagement gezeigt hätten, wäre es ein Leckerchen geworden. So war es ein schmuckloses 1:0, das sich für Westfalia Osterwick aber extrem wertvoll anfühlte. „Ein dreckiger Sieg“, gab Engin Yavuzaslan nach dem Erfolg gegen die SG Coesfeld 06 zu. „Aber den nehmen wir gerne mit.“
„Unser Motor stottert noch“
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Engin Yavuzaslan will Vollgas geben
Allgemeine Zeitung -uh- Osterwick. Es ist ein Geduldsspiel. „Es wird langsam Zeit, dass wir einen Dreier holen“, sagt Engin Yavuzaslan vorm Heimspiel gegen den alten Rivalen SG Coesfeld 06, „aber das wird schwer, sehr schwer sogar, denn die Coesfelder haben mit sieben Punkten einen super Start hingelegt. Sie kommen garantiert mit einem Mega-Selbstvertrauen, auch zurecht.“
Andererseits kann er sich nicht erinnern, wann die Osterwicker letztmals gegen die Coesfelder verloren haben. „In meiner Amtszeit jedenfalls nicht“, erzählt der Spielertrainer von Westfalia Osterwick, „unter Zoui Allali auch eher selten.“
"Es wird langsam Zeit, dass wir drei Punkte holen."
Engin Yavuzaslan, Spielertrainer von Westfalia Osterwick
Hoch gehandelt, tief gefallen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Derby der Enttäuschten
Allgemeine Zeitung -uh- Rosendahl. Auf einen Sieg, den ersten in dieser verflixten Saison, hatten beide Mannschaften gehofft. Mit einem Unentschieden mussten sie sich begnügen. „Zu wenig“, meinte Engin Yavuzaslan, der Gäste-Coach aus Osterwick, nach Spielende. „Mit einem Punkt fängt man leider nichts an“, stimmte ihm sein Holtwicker Trainerkollege Ahmed Ibrahim zu.
Das Aufeinandertreffen, das trotz aller Rivalität sehr fair verlaufen ist, war auch ein „Derby der Enttäuschten“. Hoch gehandelt, sind beide in der Tabelle tief gefallen. „Jetzt stehen wir dort, wo uns keiner erwartet hat“, sagte Engin Yavuzaslan und staunte selbst, dass sein Personal aktuell auf dem vorletzten Platz der Kreisliga A dümpelt. „Wir kommen da unten raus. Ganz sicher! Das gilt auch für die Holtwicker.“