Hubertus Söller bespricht mit der Freiwilligen Feuerwehr Löschzug Osterwick die von ihm geplante Strecke.
Hubertus Söller bespricht mit der Freiwilligen Feuerwehr Löschzug Osterwick die von ihm geplante Strecke.

Seit 28 Jahren veranstaltet Westfalia Osterwick auf dem 3. Oktober einen Radwandertag für alle Osterwicker Nachbarschaften. In dieser langen Zeit fiel die Tour einmal 2012 wegen Dauerregens und zweimal in den Corona-Jahren aus. So war es für den Tourplaner Hubertus Söller diesmal eine „Silberhochzeit“, als um kurz nach 14 Uhr der erste Vorsitzende Daniel Kramer alle Teilnehmenden wieder zur obligatorischen Stadionrunde zum Start des Radwandertages 2025 aufrief. Wie in all‘ den Vorjahren hatte Hubertus wieder eine Tour rund um Osterwick ausgearbeitet, die einen „geheimen“ Zwischenstopp beinhaltete. Auch in diesem Jahr war er morgens noch einmal zur Streckenbesichtigung unterwegs, da in der Haupterntezeit des Mais einige Verkopplungswege schnell zu einer Gefahr für eine so große Gruppe Fahrradfahrer werden kann, wenn dort Maishäcksler am Ernten sind. Aber alles war so weit in Ordnung so, dass er den ausgearbeiteten Tourplan mit der Freiwilligen Feuerwehr Löschzug Osterwick durchgehen konnte, die auch seit der ersten Radtour im Jubiläumsjahr 1998 den Sportverein bei der Durchführung unterstützt.

Der „geheime Zwischenstopp“ war diesmal bei Klinkerfertigstürze Leuters, wo Stephan und Anja Leuters die Radfahrenden begrüßen durften. In der großen Fertigungshalle gab es dann ein reichhaltiges Kaffee- und Küchenbuffet der Breitensportabteilung. Einige Teilnehmer zeigten sich hierbei überrascht, wie sauber eine Halle zur Produktion von Klinkerfertigstürzen ist. Nach der Stärkung ging es dann noch einmal auf eine kleine Runde aufs Rad zurück zum Westfalia-Stadion und zur Auszählung der Nachbarschaftskarten.

Zwischenstation auf dem Gelände Fertigstürze Leuters
Zwischenstation auf dem Gelände Fertigstürze Leuters

War die Entscheidung im vergangenen Jahr schon knapp, wo der Wellenort mit einer Karte mehr den Sieg vor der Nachbarschaft Sonnenschein davongetragen hatte, so gab es diesmal ein Unentschieden zwischen diesen beiden Nachbarschaften mit 15:15 Karten und damit zwei ersten Plätzen. Auf den weiteren Plätzen folgen Brock und Kleikamp (7), Wiedings Stegge und Einigkeit (5), Schoppenbusch, Neue Vredestraße und Kirchhof (4), Ächte de Post und Brink (3), Horst und Midlich (2) und Zum Wiedel mit einem Teilnehmenden. Als älteste Teilnehmer wurden, wie im Vorjahr, Josef Wilkes (87) und Anneliese Lembeck mit einem Präsent bedacht. So geht es auch für Hubertus Söller (76) in den kommenden Jahren noch weiter, da er im vergangenen Jahr sein „Fernziel“ mit dem Gewinn des Präsentes für den ältesten Teilnehmer schon formuliert hatte.

Die Teilnehmenden der siegreichen Nachbarschaften Sonnenschein und Wellenort
Die Teilnehmenden der siegreichen Nachbarschaften Sonnenschein und Wellenort
Daniel Kramer freute sich Josef Wilkes und Anneliese Lembeck wieder als älteste Teilnehmer mit einem Präsent ehren zu dürfen.
Daniel Kramer freute sich Josef Wilkes und Anneliese Lembeck wieder als älteste Teilnehmer mit einem Präsent ehren zu dürfen.

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