Westfalia bremst den VfL aus

Kreisliga A: 4:2-Erfolg für Osterwick

OSTERWICK/BILLERBECK (fw). Als die Partie zu kippen drohte, nahm die Westfalia das Heft wieder in die Hand. „Das war sicherlich nicht unverdient", betonte Stefan Hageböck - die Osterwicker verspielten gegen den VfL Billerbeck zwar eine 2:0-Führung, fuhren aber im Schlussspurt einen 4:2-Sieg ein. „Das geht auch in Ordnung, weil wir zur Pause schon höher hätten führen können", berichtete der Westfalia-Trainer.

Schon in der dritten Minute besorgte Kai Hemsing das 1:0. Eine halbe Stunde später erhöhte Pascal Leipelt auf 2:0. „Immerhin sind wir in der zweiten Halbzeit gut zurückgekommen", erklärte VfL-Spielertrainer Markus Grotthoff. Tim Daldrup schaffte schon in der 47. Minute den Anschlusstreffer. Nach einem Freistoß gelang Markus Eichner in der 67. Minute sogar der Ausgleich. Eine Ungenauigkeit von Grotthoff selbst leitete aber den Westfalia-Sieg ein: Sebastian Brambrink schnappte sich den Ball, stürmte auf und davon, wurde aber von Andreas Lütke Ostendorf vor dem Strafraum zu Fall gebracht - Notbremse und rote Karte. Noch mehr bestraft wurden die Billerbecker, weil Benjamin Raabe den fälligen Freistoß zum 3:2 versenkte (79.). Kai Hemsing machte in der 90. Minute mit dem 4:2 den Deckel drauf. „Schade", nahm Markus Grotthoff die Niederlage zur Kenntnis. „Aber angesichts unserer personellen Probleme haben die Jungs ein Kompliment verdient."

Westfalia Osterwick - VfL Billerbeck 4:2; Tore: 1:0 Kai Hemsing (3.), 2:0 Pascal Leipelt (33.), 2:1 Tim Daldrup (47.), 2:2 Markus Eichner (67.), 3:2 Benjamin Raabe (79.), 4:2 Kai Hemsing (90.).

Trug einen Treffer zum Sieg seiner Westfalia bei: Pascal Leipelt feierte mit seinen Teamkollegen einen 4:2-Erfolg gegen den VfL Billerbeck.	Foto: Frank Wittenberg

Vorbericht Heimspiel gegen DJK-VfL Billerbeck

GEGNER: DJK-VfL Billerbeck

ANSTOSS: Pfingstmontag, 15 Uhr, Osterwick, Wetfalia-Stadion

ZUM SPIEL: Stefan Hageböck freut'sich auf „ein interessantes Spiel", wie er selber sagt. „Das ist ja sozusagen ein Derby", erzählt der Osterwicker Trainer vorm Aufeinandertreffen mit dem alten Rivalen DJK-VfL Billerbeck, „hier spielen jetzt zwei Mannschaften, die in den vergangenen Wochen nicht ganz so schlecht waren." Er hat die Westfalia auf den zweiten Tabellenplatz geführt, während Kollege Markus Grotthoff mit den Domstädtern zuletzt drei Siege in Serie feierte. Aufgrund des Heimvorteils erwartet Hageböck einen Dreier: „Auf eigenem Platz wollen wir gewinnen!" Trotz der Personalprobleme werde er „eine starke Elf' aufbieten.

Vorbericht Billerbecker Sicht: 

GEGNER: Westfalia Osterwick

ANSTOSS: Pfingstmontag, 15 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion

ZUM SPIEL: Markus Grotthoff plant den vierten Sieg in Folge. „Das wäre schön", meint der Billerbeck Trainer, „dann könnten wir aus einer gebrauchten Saison noch eine halbwegs gute machen." Personell ist die Lage aber nicht ganz so prickelnd. „Daniel Hesper und Thomas Aupert haben sich eine Zerrung eingefangen. Markus Möllering hat's weiterhin am Sprunggelenk", -wiederholt Grotthoff das ärztliche Bulletin, „esist alles ein bisschen schwierig." Die Partie in Osterwick habe „ein Stück weit Derbycharakter". Grotthoff ist zuversichtlich, dass sich sein Team sehr gut verkaufen wird. „Wir haben derzeit einen Lauf und wollen den Rückenwind zu einem weiteren Erfolg nutzen."

Westfalia bleibt auf Kurs Vizemeisterschaft

Kreisliga A: Klarer 3:0-Erfolg beim FSV Gescher II bereitet nur wenig Mühe

Allgemeine Zeitung Gescher/Osterwick (fw). Den Derbysieg gegen SW Holtwick haben sie ausgiebig gefeiert, aber ebenso wichtig war es, drei Tage später nachzulegen. „Gut, dass wir bei aller Euphorie die Spannung hochgehalten haben“, war Stefan Hageböck erleichtert. „Denn wenn wir heute verloren hätten, wären wir die Deppen gewesen.“ Eine unbegründete Sorge, denn Westfalia Osterwick ließ beim 3:0-Sieg beim FSV Gescher II nichts anbrennen.

Der Höhenflug geht weiter: Mit dem 3:0 bei FSV Gescher II bleiben Kai Hemsing (rechts), hier im Duell mit Kevin Höing, und Westfalia Osterwick in der Rückrunde ungeschlagen. Foto: Frank Wittenberg

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Jens Frieling lässt es krachen

Kreisliga A: Westfalia gewinnt das Rosendahler Derby verdient mit 3:1

Allgemeine Zeitung -fw- Rosendahl. Was jetzt noch kommen kann, war für den Kunstschützen noch nicht schlüssig. Das Karriereende – weil man ja schöner nicht aufhören kann? „Ich weiß es nicht“, schüttelte Jens Frieling fassungslos den Kopf. „Und das war auch noch mit Ansage.“ Kurz vor Schluss wurde er eingewechselt im Rosendahler Derby, packte dann den Hammer aus und machte mit einem Tor des Jahres über 50 Meter den 3:1-Sieg der Westfalia Osterwick gegen SW Holtwick perfekt.

Verbissen gekämpft wurde im Derby, wenn auch nicht immer schön gespielt: SW-Abwehrmann Thomas Uppenkamp (links) und Sebastian Brambrink beharken sich. Foto: Frank Wittenberg

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Osterwicker Sieg auf der Kuhwiese

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Erst sprach er mit feiner Ironie vom „Golfplatz in Appelhülsen", dann bezeichnete Stefan Hageböck den Fußballrasen als „Kuhwiese". Christian Kerkering wird die Einschätzung seines Trainers bestätigen. Denn nach gut einer Viertelstunde bei einer 1:0-Führung, die Dauerläufer Kai Hemsing bereits in der 7. Minute besorgt hatte, knickte der Offensivspieler von Westfalia Osterwick um. Mit schmerzendem Knöchel ging es ab ins Krankenhaus, wo wegen der dicken Schwellung noch keine genaue Diagnose möglich war. „Durch den frühen Wechsel war der Rhythmus weg", berichtete Hageböck, „Hektik machte sich breit." Bis zur Pause fielen keine weiteren Treffer mehr. Dimitrij Martel war dann in der 65. Minute für den 1:1-Gleichstand verantwortlich. Doch diesen Rückschlag steckten die Gäste aus Osterwick wieder weg. Pascal Leipelt glückte das 2:1 und manövrierte sein Team mit diesem Treffer wieder auf Erfolgskurs. Bis zum Abpfiff brannte nichts mehr an. „Auf diesem Platz hat meine Mannschaft zehn Minuten Fußball gespielt und zwei Tore gemacht', bilanzierte Stefan Hageböck.

Arminia Appelhülsen -Westfalia Osterwick 1:2; Tore: 0:1 Kai Hemsing (7.), 1:1 Dimitrij Martel (65.), 1:2 Pascal Leipelt (75.).

Vorbericht Auswärtsspiel gegen Arminia Appelhülsen

GEGNER: Arminia Appelhülsen

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Nottuln-Appelhüseln, Sportplatz, Kücklingweg

ZUM SPIEL: Stefan Hageböck sagt, was Sache ist. "Natürlich fahren wir nach Appelhülsen, um die drei Punkte zu holen", erklärt er, „schließlich wollen wir den zweiten Tabellenplatz verteidigen." Doch die Partie sei kein Selbstläufer. Denn der Osterwicker Trainer weiß aus langjähriger Erfahrung: „Spiele, die vorher im Kopf oder an der Theke entschieden werden, sind immer am gefährlichsten." Dennoch hat er einen Dreier fest eingeplant. Verzichten muss er in Appelhülsen auf Johannes Frieling. Erst hat er in Nottuln einen wunderschönen Treffer erzielt, dann brach sich der Pechvogel den Unterarm auf komplizierte Art und Weise.

Osterwick knackt die Heimserie

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Die Reservisten aus Nottuln besaßen eine weiße Weste "In dieser Saison", erzählte Stefan Hageböck, Trainer aus Osterwick, "hatten sie noch kein Heimspiel verloren, als einzige Mannschaft in der Kreisliga A" Aber jede Serie hat irgendwann mal ein Ende. „Nach sieben Siegen und vier Unentschieden haben wir ihnen die erste Niederlage beigebracht", freute sich Hageböck, „und das 2:1 geht auch in Ordnung." Kai Hemsing besorgte nach gut einer Viertelstunde die frühe 1:0-Führung, die Johannes Frieling im zweiten Durchgang ausbaute. Tobias Paschert und Daniel Richter hätten sogar auf 3:0 erhöhen können. Als die Hausherren durch Patrick Schulz zum 1:2 verkürzten, wurde es noch mal eng. Aber die Gäste ließen den Ausgleich nicht mehr zu.

Grün-Weiß Nottuln II -Westfalia Osterwick 1:2; Tore: 0:1 Kai Hemsing (16.), 0:2 Johannes Frieling (55. ), 1:2 Patrick Schulz (77.).

Vorbericht Auswärtsspiel der Ersten Mannschaft gegen Nottuln II

Allgmeine Zeitung GEGNER: Grün-Weiß Nottuln II

ANSTOSS: Sonntag, 13 Uhr, Nottuln, Baumberge-Stadion, Niederstockumer Weg 7 A

ZUM SPIEL: Auch wenn die Osterwicker Mannschaft auf dem Zahnfleisch geht, wie Trainer Stefan Hageböck erzählt, ist ein Dreier das primäre Ziel. "In Nottuln wollen wir dreifach punkten", so Hageböck, „der Gegner ist gut, er lässt schnell den Ball laufen." Also kein Grund, die Reserve des Landesligisten auf die leichte Schulter zu nehmen! „Wir haben in diesem Jahr noch kein Spiel verloren", fügt Hageböck hinzu, „und das soll auch so bleiben." Der Kunstrasen in Nottuln kann ihn auch nicht schocken. „Den kennen wir doch." Personell gibt es noch einige Fragezeichen. Abwarten, wer aus seinem Kader am Sonntag einsatzbereit ist.

Westfalia lässt zwei Punkte liegen

Allgemeine Zeitung OSTERWICK/COESFELD. Großartig um den Brei reden wollte Stefan Hageböck gar nicht. „Ich könnte viel sagen, wir können es aber auch kurz fassen", erklärte der Trainer von Westfalia Osterwick „Das war schlecht!" Die Nullnummer gegen die DJK Coesfeld-VBRS II wurmte ihn, zumal sein Team die erste Halbzeit komplett verpennt hatte. „Nach der Pause war der Wille da, es gab auch gute Chancen, aber das Ding wollte nicht rein." Nicht einmal vom Elfmeterpunkt: Nachdem Arne Berding der Ball an die Hand gesprungen war, musste er mit gelb-roter Karte vom Platz (75.) - aber den Elfer von Johannes Frieling wehrte Jan-Simon Wilmer ab. „Er hat den Punkt festgehalten, aber Hut ab vor der Leistung der gesamten Mannschaft", freute sich Frank Oelmann. „Trotz etlicher Ausfälle haben alle gekämpft bis zum Umfallen."

Westf. Osterwick - DJK Coesfeld-VBRS II 0:0.

Zouhair Allali, bitte übernehmen Sie!

A-Kreisliga: Westfalia Osterwick verpflichtet einen Spielertrainer mit Oberliga-Erfahrung

Allgemeine Zeitung -uh- Osterwick. Der erste Eindruck war so gut, dass die Verantwortlichen von Westfalia Ostergleich sogleich entschieden: „Den nehmen wir!“ Zouhair Allali, der momentan für den Westfalenligisten DSC Wanne-Eickel spielt, überzeugte sie auf Anhieb, wie Thomas Schräder berichtete: „Da wussten wir, dass er der neue Trainer ist für die kommende Saison.“ Den Tipp hatte ihnen ein guter alter Bekannter gegeben: Hannes Scherer, in den Achtzigern Coach in Osterwick. „Bei uns ist es halt üblich“, so Schräder, „dass wir ehemalige Trainer kontaktieren, damit sie uns bei der Suche behilflich sind.“

  Das Vereinsheim kennt er schon, die Mannschaft auch: Zouhair Allali, der künftige Spielertrainer des A-Kreisligisten Westfalia Osterwick, hat sich bei seinen neuen Spielern schon vorgestellt. Foto: az

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Westfalia erwacht nach der Pause

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Die erste Hälfte sei nicht so berauschend gewesen, räumte Stefan Hageböck ein, die zweite sei wesentlich besser gelaufen. Westfalia Osterwick tat nicht mehr als unbedingt nötig. „Das reichte für einen 3:0-Sieg", berichtete der Trainer nach dem Abpfiff, „aber schön war's nicht." Bei dem warmen Frühlingswetter in Rorup wollten sich die Gäste nicht so anstrengen. Drum war von ihnen bis zur Pause nicht viel zu sehen. O-Ton-Hageböck: „Da haben wir ein bisschen geschlafen." Dafür waren sie in der zweiten Halbzeit sogleich hellwach. Denn bereits in der 46. Minute erzielte Daniel Richter die Führung für die Osterwicker, die nun nicht mehr locker ließen, bis auch der zweite Treffer gefallen war. Pascal Leipelt machte in der 55. Minute das 2:0. Wiederum Leipelt ließ auch das 3:0 folgen.

Brukteria Rorup - Westfalia Osterwick 0:3; Tore: 0:1 Daniel Richter (46.), 0:2 Pascal Leipelt (55.), 0:3 Pascal Leipelt

Neue Aufwärmshirts für die Zweite Mannschaft

Die Zweite Mannschaft hat von der Grill-Pizzeria 'Am Brink' neue Aufwärmtrikots gesponsort bekommen.

Vorbericht zum Auswärtsspiel der Ersten gegen Brukteria Rorup

GEGNER: Brukteria Rorup

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Sportplatz, August-Wermeling

ZUM SPIEL: Die 2:8-Klatsche von Brukteria Rorup bei DJK Coesfeld-VBRS II passt ihm gar nicht. „DassRorup acht Stück gekriegt hat, ist für uns nicht so gut', meint Stefan Hageböck, Trainer in Osterwick, „angeschlagene Boxer sind immer besonders gefährlich." Seine Mannschaft ist gewarnt. „Denn unser Gegner will diese Schmach garantiert wettmachen", fügt Hageböck hinzu, „doch wir sind gut drauf und fahren mit breiter Brust nach Rorup." Nach dem 3:1-Heimsieg über Borussia Darup soll morgen ein weiteres Erfolgserlebnis kommen.-Wir respektieren den Gegner, sind aber ganz zuversichtlich, dass wir gewinnen", betont Stefan Hageböck.

Osterwick hat leichtes Spiel

Allgemeine Zeitung OSTERWICK/DARUP. Westfalia Osterwick war haushoch überlegen und Borussia Darup chancenlos. „Der 3:1-Sieg geht sicher in Ordnung", sagte Westfalia-Trainer Stefan Hageböck und rüffelte die magere Torausbeute, „unser großes Manko war die Abschlussschwäche." Borussen-Coach Dieter Köhler vermisste bei seinem Team die guten alten Tugenden: „Wir laufen, kämpfen und rackern nicht mehr." Ihm fehlten Herz, Kampf und auch die spielerischen Mittel. Danny Seidel, der wieder das Daruper Gehäuse hütete, flutschte in der 28. Minute ein Kullerball durch die Finger. Pascal Leipelt staubte ab zum 1:0 für die Hausherren. Tobias Paschert (68.) und Timo Spickenbaum (80.) dehnten den knappen Vorsprung im zweiten Durchgang aus. Mit ihrem ersten und einzigen Schuss aufs Tor verkürzten die Gäste in der 88. Minute durch Chris Wedel auf 1:3. „Insbesondere in der ersten Halbzeit', lobte Hageböck, „haben wir schönen Fußball gezeigt." Derweil bemängelte Köhler die schwache Form seiner Leistungsträger. 

Westfalia Osterwick - Borussia Darup 3:1; Tore: 1:0 Pascal Leipelt (28.), 2:0 Tobias Paschert (68.), 3:0 Timo Spickenbaum (80.), 3:1 Chris Wedel (88.).

Virtueller Kasten

Die Anstoßzeiten der Jugendfußballer für die kommenden Tage stehen im Virtuellen Kasten

Vorbericht zum Heimspiel der Ersten gegen Borussia Darup

GEGNER: Borussia Darup

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion

ZUM SPIEL: In den letzten zwei Wochen habe er „eine richtige Krawatte" gehabt. „Da fehlten mehrere Leute: Der eine hatte Urlaub, der Andere ein Wehwehchen", klagt Stefan Hageböck, Trainer bei Westfalia Osterwick, „das lief nicht so, wie ich mir das eigentlich vorgestellt hatte." Nach dem guten Start ins Jahr 2013 hofft er auf eine Fortsetzung gegen Borussia Darup. „Aber Stand jetzt kann ich nur drei Mann nennen, die zu hundert Prozent fit sind", sagt Hageböck, „der Rest ist angeschlagen." Die Daruper hat er sich noch beim 1: 1 in Nottuln angeschaut. „Eine unbequeme Truppe", charakterisiert er den Gegner "Dank Dieter Köhler ist die Mannschaft konditionell topfit."

Niklas Segbers macht ein Abschiedsgeschenk

Kreisliga A: Stürmer trifft beim 2:0 der Westfalia in Dülmen

Allgemeine Zeitung Osterwick (fw). Als es um das Abschiedsgeschenk ging, ließ sich Niklas Segbers nicht lumpen. In seinem vorerst letzten Spiel für Westfalia Osterwick machte er das, wofür Mitspieler und Fans ihn lieben: Er knipste. Beim 2:0-Erfolg bei DJK Dülmen sorgte er mit einem Treffer für einen ordentlichen Ausstand.

Dabei war es alles andere als ein schönes Fußballspiel. „Der Ascheplatz in Dülmen liegt ja extrem windgeschützt“, flüchtete sich Stefan Hageböck in Ironie – und die eisigen Böen ließen einen geordneten Spielaufbau nur sehr selten zu. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit hatten die Osterwicker zumindest die besseren Torchancen – und gingen nach einer halben Stunde folgerichtig verdient durch Niklas Segbers in Führung. Auch im zweiten Durchgang ließ die Westfalia nichts anbrennen. „Hubi Wolbeck hat nicht viel auf sein Tor bekommen“, berichtete der Trainer. Und vorne sorgte Sebastian Graute in der 70. Minute mit dem 2:0 für die Entscheidung. „Unsere Abwehr stand gut, vorne hätten wir noch nachlegen können“, urteilte Hageböck, der aber mit dem Ergebnis gut zufrieden war. Zumal hinten wieder die Null stand. „Genau da wollten wir ja ansetzen“, erklärte er. „Jetzt haben wir in vier Spielen nur zwei Gegentore kassiert, das ist in Ordnung.“

Ein Treffer zum Abschied: Niklas Segbers (rechts) schoss am Sonntag das 1:0 für Westfalia Osterwick und geht nun längere Zeit auf Reisen. Foto: Hans-Martin Stief

Vorbericht zum Auswärtsspiel gegen DJK Dülmen

GEGNER: DJK Dülmen

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Sportzentrum Süd in Dülmen

ZUM SPIEL: Mehrere Spieler werden fehlen, auch bedingt durch Skiurlaub - ein Comeback ähnlich wie sein Gegenüber MarcoJedlicka plant Stefan Hageböck aber nicht "Keine Sorge", lächelt er. „Wir haben noch andere Jungs, die dann ihre Chance bekommen."

Bei der DJK Dülmen, die der Westfalia in der Tabelle im Nacken sitzt, soll möglichst dreifach gepunktet werden - auch um Torjäger Niklas Segbers einen gebührenden Abschied zu bereiten, der anschließend einen längeren Urlaub startet und den Rest der Saison nicht mehr zur Verfügung stehen wird. „Das tut uns richtig weh", sagt Hageböck, der auf einen fulminanten Ausstand hofft - mit Segbers-Toren.

Westfalia löst die Pflichtaufgabe

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Stefan Hageböck war zufrieden. „Die Pflichtaufgabe haben wir gelöst', meinte der Trainer von Westfalia Osterwick, „das Resultat hätte eigentlich noch deutlicher ausfallen müssen." Mit der 0:3-Niederlage war die Dülmener TSG-Reserve sehr gut bedient.-Denn Möglichkeiten", so Hageböck gab es reichlich."

Nach einer Viertelstunde fiel bereits die frühe 1:0-Führung für die Hausherren. Niklas Segbers bediente Johannes Aldenhövel, der den Gäste-Keeper Maurice Gröger verlud. Per Solo erhöhte Niklas Segbers in dei 25. Minute auf 2:0. Das war auch der Zwischenstand zur
Pause. Im zweiten Durchgang diktierten die Osterwicker weiter das Geschehen. Auf Vorarbeit von Niklas Segbers traf Daniel Richter (70.) zum 3:0. Mehr Tore wollten an diesem Tag nicht fallen.

Die Osterwicker gingen mit ihren Chancen etwas fahrlässig um, während die Dülmener von der kompakten Westfalia-Deckung sicher beherrscht wurden. Mit sieben von neun möglichen Punkten aus drei Begegnungen in diesem Jahr liegen die Osterwicker im Soll.

Westfalia Osterwick - TSG Dülmen II 3:0; Tore: 1:0 Johannes Aldenhövel (15.), 2:0 Niklas Segbers (25.), 3:0 Daniel Richter (70.).

Osterwick spielt 1:1 in Buldern

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Auf dem tiefen Ascheplatz in Buldern konnten die Osterwicker nicht an ihre grandiose Vorstellung gegen die SG Coesfeld 06 anknüpfen. „Das war heute nur eine durchwachsene Leistung", sagte Trainer Stefan Hageböck nach dem 1:1-Unentschieden,  derWille war vorhanden, doch haben wir zu viele Fehler gemacht. Die Passqualität war nicht gut genug." In der ersten Hälfte gab es drei, vier gute Chancen, zwei davon für Top-Torjäger Niklas Segbers, aber leider fiel kein Tor. „DerGegner", lobte Hageböck die Adler-Reserve, „hat das auch hervorragend gemacht." Nach einer Ecke in der 55. Minute schaltete Niklas Segbers im Gewühl am schnellsten und erzielte doch das 1:0 für die Osterwicker. In der Folgezeit versäumten sie, den Vorsprung auszudehnen. Das sollte sich rächen, denn in der 75. Minute glich Tim Nieswandt, kurz vor der Pause eingewechselt, zum 1:1 aus. Dabei wurden die Osterwicker ausgekontert.

Adler Buldern II -Westfalia Osterwick 1:1; Tore: 0:1 Niklas Segbers (55.), 1:1 Tim Nieswand( (75.).

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